Entwicklungsverzögerung und Co.

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Kommentare

  • NastyNasty

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    @RoterSommermond ich glaub sogar ab Mai.
  • Auch wenn das recht Ende war??
  • NastyNasty

    Posts: 11,554

    @RoterSommermond bei uns war Raffis Diagnostik am 27.6.22
    Er muss zu keiner Begutachtung, im September wurde rückwirkend ausbezahlt.
  • Danke.
    Dann bin ich mal gespannt, ob die Diagnosen ausreichend sind
  • Wir haben die efbh für 2 Jahre bekommen. Begründung "kann. Danach unterb50% sinken"

    Erfahrungen damit?
  • @RoterSommermond ja, wird dann vermutlich nochmals überprüft werden. Oder wie meinst Erfahrung damit? 😌
  • Ob es dann wirklich sinkt oder verlängert wird.
    Sorry, bin noch nicht ganz nüchtern
  • @RoterSommermond also man muss dann nochmals zur Überprüfung und dann wird geschaut.
  • Ob es dann wirklich sinkt oder verlängert wird.
    Sorry, bin noch nicht ganz nüchtern

    Unbefristet wird die was ich weiß nur ausgesprochen wenn eine Besserung ausgeschlossen ist. Dh es ist normal daß sie befristet ist. Bei uns ists immer auf 3 Jahre befristet. Mag je Bundesland unterschiedlich sein ? Ob der Anspruch weiter besteht wird dann eben bei der Überprüfung geschaut. I.d.r. ist verlängert bekommen aber wohl einfacher als neu zugesprochen bekommen.
  • Dankeschön
  • NastyNasty

    Posts: 11,554

    Basti hats auf 2 Jahre befristet. Raffi auf 5 Jahre.

    Sogar Janin wurde anfangs auf 5 Jahre befristet. Erst nach meiner Frage ob man schon von wundersamer Rückenmarksheilung gehört hat, wurde sie inkl. Ausweis unbefristet eingestuft.

    Die sind verpflichtet bei Kindern eine Befristung zu setzen.
    Ich glaub aber auch das die Verlängerung kein Problem ist.
  • Nasty wrote: »
    Basti hats auf 2 Jahre befristet. Raffi auf 5 Jahre.

    Sogar Janin wurde anfangs auf 5 Jahre befristet. Erst nach meiner Frage ob man schon von wundersamer Rückenmarksheilung gehört hat, wurde sie inkl. Ausweis unbefristet eingestuft.

    Die sind verpflichtet bei Kindern eine Befristung zu setzen.
    Ich glaub aber auch das die Verlängerung kein Problem ist.

    Ah echt, die Befristung ist individuell unterschiedlich ? Sehr interessant
  • NastyNasty

    Posts: 11,554

    @melly210 das hat sicher mit der Diagnose zu tun.
    Angeborenes ändert sich nicht. Einmal Autist, immer Autist (auch wenn sich die Einschränkungen ändern können, die Diagnose bleibt . )

    Reine Entwicklungsverzögerungen können aufgeholt werden. Eine Dyspraxie ist zwar auch immer da, aber mit dem Alter und Therapien gibt es selten nennenswerte Probleme die den Alltag beeinflussen.

    Wissen tu ichs aber nicht. Es ist nur meine Vermutung.
  • Klingt plausibel. Zumal bei dyspraxie, zumindest bei meinem, im.alltag kaum Einschränkungen vorhanden sind. Schön schreiben braucht er in 3 Jahren eh nicht mehr und statt schleifen binden gibt's Schuhe mit Klettverschluss ...
  • melly210melly210

    Posts: 3,167

    edited 18. 09. 2023, 07:49
    @Nasty es geht bei der erhöhten FBH aber eben NICHT um die formalen Diagnosen, sondern um die konkreten Einschränkungen die daraus entstehen.

    @RoterSommermond Dyspraxie geht, genau wie Muskelhypotonie, von-bis was die Ausprägung angeht. Es gibt schwere Formen bei denen die Leute ein Leben lang gröber eingeschränkt sind, und leichtere Formen bei denen man im Erwachsenenalter ohne Fachausbildung nichts mehr merkt. Statistisch ist es bei den motorischen Dyspraktikern was ich weiß so, daß 50 % als Erwachsene keine relevante Einschränkung im Alltag mehr haben. Meistens sieht man im Volksschulalter dann schon gut wo die Reise ca hingeht. Ich sag mal, bei unseren beiden Söhnen trifft das zu und man sieht jetzt schon, daß sie als Erwachsene keine Einschränkung mehr haben werden :smile:
  • Danke @melly210.
    Ja, das glaub ich auch. Goldschmied wird er zwar eher nicht, aber sonst sollte es recht Einschränkungslos sein
  • @Sila ich bin mir nicht sicher, ob da Diagnosen von Ergos reichen, da sie ja keine Ärzte o.ä. sind. Wir hatten einen Brief von einer Ärztin im VKKJ und diverse andere Befunde…auch einer anderen Entwicklungsambulanz und vom Augenarzt. Und da waren einfach die offiziellen Diagnosen (mit diesen F-Nummern) für die erhöhte Familienbeihilfe relevant…
  • NastyNasty

    Posts: 11,554

    @melly210 vielleicht auch nicht 100% nur Diagnose sondern dem jeweiligen Aufwand zugeordnet?



    Wir kommen grad vom Neurologen. Sprachdyspraxie bestätigt, motorische Dyspraxie erkennbar, aber nicht vorrangig. Aber super das wir Logo und Ergo im Wechsel machen. Immerhin.

    Mehr Sorgen machen ihm die Einschlafproblene (bis zu 3 Stunden) und die unregelmäßigen Krampfanfälle. Als Fieberkrampf will er es nach 5x nicht mehr bezeichnen. Eher als eine von Zig Formen an Epilepsie. Sobald Sebastian eine Stunde im Mrt ohne Sedierung schafft wollen wir das machen. Da wird dann auch das Sprachzentrum begutachtet.
    Im Herbst ist aber noch eine genetische Abklärung geplant. Ich, mein Mann und Basti.
    Mein Papa hatte Epilepsie, ich auch und somit liegt eine Vermutung nahe die ich nicht hören will.
    Aber es muss auch gar nix raus kommen. Wir machen mal.

    Zum einschlafen gibt's jetzt Melatonin Schmelztabletten . Bin gespannt ob ihm das hilft.

    Die eine Stunde Erstgespräch haben mir jetzt 280 Euro gekostet. Das wars mit meiner September Reserve. Beim Kassenneurologen hätten wir 7 Monate Wartezeit.

    Es zipft mich so dermassen an das die so extreme Summen verlangen. Die verdienen sich a goldene Nase an kranken Kindern und haben null Skrupel.
    Ja sie sind gute Ärzte, keine Frage. Ich kenn den auch schon seit Janins Geburt. Aber irgendwas läuft in unserem System falsch.
  • @Nasty klingt nicht gut aber ich hoffe die neuen Erkenntnisse helfen euch weiter.

    Ich habs eh auch schon mal gesagt - finde es auch traurig sich so auf Kosten kranker Kinder zu bereichern. Also ich bin Ärzten den hohen Verdienst nicht neidisch, sollen über die Krankenkassen ihren fairen Anteil kriegen und auch bei Privatversicherten zuschlagen aber ich könnte das nicht in solchen Fällen solche Privathonorarnoten zu schreiben.
  • Oje @Nasty.
    Aber wenigstens habt ihr einen Ansatz
  • Wer entscheidet eigentlich über einen sonderpäda Förderbedarf in der Schule, respektive Unterricht nach sonderschullehrplan?
    Das geht doch sicher nicht ohne Info / Zustimmung der Eltern?


    (Frage für eine Bekannte)
  • NastyNasty

    Posts: 11,554

    @RoterSommermond das Kind wird von der Bildungsdirektion begutachtet.
    Da gibt's für jede Richtung eine Dame die das anschaut. Es geht über die Schule. Normlerweise sind die Eltern miteingebunden. Aber es darf auch ohne Zustimmung der Eltern umgesetzt werden, in Härtefällen.

    Einen Aso Lehrplan von vorn weg gibt es nur bei eindeutiger Diagnose glaub ich. Eben in Sonderpädagogischen Zentren.

    Ansonsten braucht es eine 5 im Zeugnis und dann darf vom Lehrer/Direktor der Antrag auf Lehrplanänderung gestellt werden, wenn davor alle anderen Maßnahmen und Fördermittel umgesetzt wurden.

    Aber genaueres wissen sicher die Lehrerinnen unter uns. Ich kenn nur das oben beschriebene Prozedere.
  • RoterSommermondRoterSommermond

    Posts: 9,164

    edited 21. 09. 2023, 16:56
    Danke, das langt mir schon. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass ein Kind "einfach so" umgestellt wird und die Eltern das nur über Zeugnis erfahren
    Also Zustimmung ist das eins, aber zumindest ein "wird umgestellt" als Info ist doch sicher der Fall
  • Danke, das langt mir schon. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass ein Kind "einfach so" umgestellt wird und die Eltern das nur über Zeugnis erfahren
    Also Zustimmung ist das eins, aber zumindest ein "wird umgestellt" als Info ist doch sicher der Fall

    Wenn sie vorher halt jedes Gespräch etc verweigern, wer weiß. Prinzipiell ist es die Entscheidung der Schule einen Antrag auf AOSF zu stellen und die Entscheidung der begutachtenden Stelle ihn zu vergeben. Dh, die Zustimmung der Eltern ist rein rechtlich nicht erforderlich.
  • Hintergrund... Beim letzten Frühstück von Integration tirol hat eine erzählt, dass Ihr Sohn eben umgestellt wurde und sie das nur via Zeugnis erfahren hat. Nachdem gestern die Einladung fürs nächste kam, ist mir das wieder eingefallen.
    Dass die Zustimmung nicht erforderlich ist, ok. Aber mich macht stutzig, dass angeblich nur via Zeugnis....
    Das verweigern kann gut sein
  • In dem Schreiben/Befund der ED steht,Kontrolle I einem Jahr empfohlen.
    Für mich liest sich das, als könnten wir entscheiden, ob due stattfindet oder nicht. Lieg ich richtig? Und welche Auswirkungen hat es, wenn man nicht hin geht?
    Die Begutachtung zur efbh soll erst in 2 Jahren wieder sein...Und die macht imho mehr Sinn. Hab ja eigentlich due ED nur für die efbh gemacht, Diagnose war mir im Prinzip eh klar
  • In dem Schreiben/Befund der ED steht,Kontrolle I einem Jahr empfohlen.
    Für mich liest sich das, als könnten wir entscheiden, ob due stattfindet oder nicht. Lieg ich richtig? Und welche Auswirkungen hat es, wenn man nicht hin geht?
    Die Begutachtung zur efbh soll erst in 2 Jahren wieder sein...Und die macht imho mehr Sinn. Hab ja eigentlich due ED nur für die efbh gemacht, Diagnose war mir im Prinzip eh klar

    Es hat keine Auswirkung. Wir haben die auch nur 1x gemacht. Ich würd die dann nochmal machen falls irgendwelche größere Veränderungen oder neue Probleme auftreten.
  • Danke. Dann schenk ich mir das.
    Tendenz geht in die richtige Richtung, veränderung Status quote eher ins positive.
    Und die Probleme, dass ich grad ultra peinlich bin,und mir das täglich 39x anhören darf, liegen sicherlich nicht am der Diagnose
  • NastyNasty

    Posts: 11,554

    Es steht immer wird empfohlen.
    Dann kann sich keiner vorwerfen das nicht zur erneuten Kontrolle geraten wurde.

    Entscheidung liegt bei Dir.

    Ich muss sie machen wegen der Physio die wir dort weiter wollen. Für mich irgendwie interessant im Laufe der Jahre.
    Stark Entwicklungsverzögert, entwicklungsverzögert, aufgeholt nahezu altersentsprechend und vor der Schule plötzlich keine Entwicklungsverzögerung feststellbar. ...

    Das Du peinlich bist liegt an den Hormonen🤣 ich bin für Janin blöd, für Sebastian Mega peinlich und für Raffi Haushaltshilfe:
    "MAMA riechst du was? " - "Nein wieso?" - "EBEN, ICH AUCH NICHT, ALSO GEH ENDLICH KOCHEN". 🙄

    Die Fülle an Nettigkeiten meiner Kinder ist dzt kaum zu übertreffen.

  • Eben. Das liegt an den hormonen, da kann die ed nix ändern. Von daher...
  • cornicorni

    Posts: 6,737

    Ich antworte mal hier @RoterSommermond passt besser als im "Freu-Thread".

    Aaalso... Ich renn der Schulpsychologin schon seit ca einem Jahr nach. Sie ist immer so im Stress und nach Rücksprache mit der Lehrerin war es bei Magdalena bisher noch nicht notwendig, dass sie sie mal anschaut.
    Vor allem, weil ich ja ohnehin privat schon bei Psychologen war mit ihr und da keine eindeutige Diagnose rausgekommen ist.
    Jetzt hat ihre Lehrerin aber mal an ein paar Tagen die Direktorin und die Sonderschullehrerin gebeten, im Unterricht dabei zu sein und die Kinder zu beobachten. Und da sind halt ein paar Kinder nicht nur der Lehrerin, sondern auch der Direktorin und Sonderschullehrerin aufgefallen.
    Diese Kinder sollen jetzt mal von der Schulpsychologin angeschaut werden. Wann, das erfahr ich noch.
    Hoffe, es ist zeitnah und nicht irgendwann erst.


    Irgendwie hoff ich, dass was dabei rauskommt. Aktuell häng ich nämlich ziemlich in der Luft. Magdalena macht so viele Fehler beim Schreiben, Rechnen. Dinge, die sie schon gekonnt hat. Ich weiß, dass sie gerade viel lernen und möglich, dass sie sich dann auf das mehr konzentriert und die anderen Dinge noch nicht gefestigt genug waren.

    Sie war heute sehr enttäuscht, weil sie jetzt doch zwei "C" in Deutsch-Teilbereichen hat. In Summe ist es eine 3 und das ist eh ok, wenn man ihre sprachliche Entwicklung kennt.


  • Ja, Klarheit zu haben wäre sicher gut, dann kann man das Problem auch an der wurzel packen und gezielt drauf eingehen
  • corni wrote: »
    Ich antworte mal hier @RoterSommermond passt besser als im "Freu-Thread".

    Aaalso... Ich renn der Schulpsychologin schon seit ca einem Jahr nach. Sie ist immer so im Stress und nach Rücksprache mit der Lehrerin war es bei Magdalena bisher noch nicht notwendig, dass sie sie mal anschaut.
    Vor allem, weil ich ja ohnehin privat schon bei Psychologen war mit ihr und da keine eindeutige Diagnose rausgekommen ist.
    Jetzt hat ihre Lehrerin aber mal an ein paar Tagen die Direktorin und die Sonderschullehrerin gebeten, im Unterricht dabei zu sein und die Kinder zu beobachten. Und da sind halt ein paar Kinder nicht nur der Lehrerin, sondern auch der Direktorin und Sonderschullehrerin aufgefallen.
    Diese Kinder sollen jetzt mal von der Schulpsychologin angeschaut werden. Wann, das erfahr ich noch.
    Hoffe, es ist zeitnah und nicht irgendwann erst.


    Irgendwie hoff ich, dass was dabei rauskommt. Aktuell häng ich nämlich ziemlich in der Luft. Magdalena macht so viele Fehler beim Schreiben, Rechnen. Dinge, die sie schon gekonnt hat. Ich weiß, dass sie gerade viel lernen und möglich, dass sie sich dann auf das mehr konzentriert und die anderen Dinge noch nicht gefestigt genug waren.

    Sie war heute sehr enttäuscht, weil sie jetzt doch zwei "C" in Deutsch-Teilbereichen hat. In Summe ist es eine 3 und das ist eh ok, wenn man ihre sprachliche Entwicklung kennt.


    Meinst du das ist eher Unaufmerksamkeit/Schusseligkeit oder vergisst sie tatsächlich wie es geht ?
  • cornicorni

    Posts: 6,737

    edited 16. Februar, 19:07
    @melly210 Ich weiß, dass sie sich leicht ablenken lässt.
    Dann vergisst sie zb, dass sie beim Minus-Rechnen auch die Zehner mitrechnen muss. Also zb 60-7=63 bei ihr. Das hat sie schon gekonnt und jetzt macht sie es grad wieder falsch. Dafür hat sie sich jetzt die Malreihen gemerkt.

    Beim Schreiben tut sie sich sehr schwer. Frei schreiben geht gar nicht gut, ihre Ansagen waren auch schon viel besser. Und was jetzt neu dazu gekommen ist - sie macht Fehler beim Abschreiben von der Tafel.
    Augen sind aber ok. Das haben wir erst kontrollieren lassen.

    Sie sitzt seit ein paar Wochen in der 3. Reihe (vorher war sie in der 2. und da war sie evtl. weniger abgelenkt) und vor ein paar Tagen hat die Lehrerin ihre Freundin weggesetzt.
    Das ist auch wieder eine neue Situation für sie, mit der sie erst klarkommen muss.
  • corni wrote: »
    @melly210 Ich weiß, dass sie sich leicht ablenken lässt.
    Dann vergisst sie zb, dass sie beim Minus-Rechnen auch die Zehner mitrechnen muss. Also zb 60-7=63 bei ihr. Das hat sie schon gekonnt und jetzt macht sie es grad wieder falsch. Dafür hat sie sich jetzt die Malreihen gemerkt.

    Beim Schreiben tut sie sich sehr schwer. Frei schreiben geht gar nicht gut, ihre Ansagen waren auch schon viel besser. Und was jetzt neu dazu gekommen ist - sie macht Fehler beim Abschreiben von der Tafel.
    Augen sind aber ok. Das haben wir erst kontrollieren lassen.

    Sie sitzt seit ein paar Wochen in der 3. Reihe (vorher war sie in der 2. und da war sie evtl. weniger abgelenkt) und vor ein paar Tagen hat die Lehrerin ihre Freundin weggesetzt.
    Das ist auch wieder eine neue Situation für sie, mit der sie erst klarkommen muss.

    Ok also das beim rechnen eher Unaufmerksamkeit ? Ich denke sie wird halt so Einiges kompensieren müssen, und das kostet viel Kraft die dann manchmal Andernorts fehlt.

    Was meinst du mit "frei schreiben geht gar nicht gut" ? Meinst du viele Rechtschreibfehler oder daß sie es nicht schafft die Sätze zu formulieren ?
  • cornicorni

    Posts: 6,737

    melly210 wrote: »
    Was meinst du mit "frei schreiben geht gar nicht gut" ? Meinst du viele Rechtschreibfehler oder daß sie es nicht schafft die Sätze zu formulieren ?


    Sowohl als auch.
    Sie schreibt Wörter zb wie sie sie (falsch) hört und/oder falsch verinnerlicht hat.

    Das Hören ist so ein Thema, da bin ich gerade dran. Hörtest war unauffällig, will aber noch zu einem anderen HNO.
  • Habt ihr das "Schreiben nach gehör" oder wie das heißt, in der schule anfangs praktiziert? Wos den Lehrern nur um Buchstaben und motorik geht,und msn das richtige Schreiben erst später lernt? Mir fällt grad der Fachausdrücke nich ein
  • cornicorni

    Posts: 6,737

    Nein, das gibt es bei uns nicht.
    @RoterSommermond
  • NastyNasty

    Posts: 11,554

    @corni eine Klassenkollegin von Janin war beim Hörtest (Hno) unauffällig. Sie war dann aber noch im Kh und dort wurde festgestellt das sie höhere Töne, also nur bestimmtes nicht hört. Hat jetzt Hörgeräte bekommen, und es geht besser.
    Aber das muss natürlich nicht sein, bei Basti hat auch das Hörscreening im kh nichts am unauffälligen Befund geändert.

    Habt ihr schon gezielt auf irgendwas getestet. Sag jetzt mal Adhs, Konzentrationsschwäch, ASS.... Ich will Magdalena nix andichten, bitte nicht falsch verstehen. Aber ich weiß das bei allgemeiner Entwicklungsdiagnostik leichter was übersehen wird als wenn man bestimmte Bereiche austestet. Normalerweise ist das Vorgehen schon so das man eine normale Diagnostik macht und bei den Punkten wo schlechter abgeschnitten wird auf Ursachensuche geht.

    Meine Nichte hat nix, ausser Konzentrationsschwäche. Da gibt's Trainings wo Kinder das spielerisch lernen. Es ist in der 3. Viel besser als zu Beginn der VS.

    Das Können und wieder vergessen kenn ich von Janin ja auch. Ich schiebe es natürlich auf die bekannten Anomalien. Andererseits denk ich mir wieder es können ja nicht alle gleich gut sein. Vielleicht wäre Janin genauso "schlecht" mit normalem Gehirn. Vielleicht muss man auch akzeptieren lernen das das Kind einfach ist wie es ist, ohne gute Leistung in der Schule.
    Ich glaub das man gern von sich auf das eigene Kind schließt. Ich hatte keine Probleme, also hat mein Kind auch keine.
    Man muss sich selbst irgendwie neu sortieren und Wege finden um Wissen spielerisch ins Kind zu kriegen. Und vor allem Abstand nehmen von seinen eigenen Erwartungen.
  • Das können und wieder vergessen ist bis zu einem gewissen Punkt normal. Also wenn man neue Buchstaben lernt und sich intensiv mit diesen beschäftigt, dass 'frühere' verschwinden.

    Abgesehen davon, dass ich @Nasty bzgl detaillierter testung zustimme... Aber ich glaube, nicht nur bei Magdalena, sondern allgemein, dass die psyche oft viel zu sehr vernachlässigt wird. Dass oft kleinste Ungereimtheiten einen komplett aus der Bahn werfen und die Kinder das nicht kompensieren können (müssen sie auch nicht!!! Maskieren ist kontraproduktiv).


    Hat sie daheim durch irgendwas Ablenkung? Etwas, das unbewusst schadet?? Um es verständlich zu machen, was ich mein: wenn K auch nur 5 min PC spiele spielt, egal ob minecraft, wobbly life,... Egal ob aktiv oder passiv (dem Cousin auf der Konsole zuschaut), dann leidet seine Leistung extrem, deswegen hat er die rigoros gestrichen. Und mir extrem meine ich extrem. Ihr wisst ja, ich bin nicht die ultra strenge Leistungsfanatikertin. Aber wenn er statt "Mutti" zb "turi" liest.... Dann setzt es auch bei mir aus. Ist so was in der Art möglich?
  • NastyNasty

    Posts: 11,554

    Maskieren....ist vielleicht arg formuliert. Aber manche Kinder müssen aktiv normal rüber kommen wenn sie in der Gesellschaft bestehen wollen. Und das ist anstrengend.
    Wenn raffi im Kiga wäre wie zu Hause wäre er im ersten Jahr in Eibe Sondereinrichtung gekommen.

    Ich glaub schon das man sich anpassen muss um zu überleben. Um das mal krass auszudrücken. Manchen fällt das leicht, aus Ehrgeiz, aus Persönlichkeit....Manche brauchen dafür alle Kraft das die Leistung darunter leidet.
  • Genau das meine ich mit maskieren, hab da den häufigen Terminus tecnicus genutzt
  • dani1220dani1220

    Posts: 261

    edited 17. Februar, 10:19
    Eine gewisse "Maske" müssen wir ja alle tragen, in der Schule, Arbeit usw. Das gehört quasi dazu um in der Gesellschaft zu bestehen.
    Manchen fällt das schwerer als anderen, die brauchen dann bewusstere Pausen und einen sicheren Hafen, wo sie sie selber sein können.
    Wer es gar nicht schafft wird am Rand der Gesellschaft stehen - beruflich, sozial, finanziell.

    So ist es leider, wir können unsere Kind nur stärken und ihnen zeigen, das sie in Ordnung sind so wie sie eben sind. Aber auch, dass Zusammenleben eine Anpassung erfordert.
  • So ist es. Aber die Energie für die Maske fehlt dann halt anderswo
  • melly210melly210

    Posts: 3,167

    edited 17. Februar, 13:51
    Ja das mit der Energie sehe ich auch so. Auch mein Sohn braucht wegen seiner Teilleistungsschwächen für Manches einfach mehr Energie und Aufmerksamkeit als normal wäre. Er schafft es gut in der Regelschule, aber er braucht einen sehr Tagesablauf. Um 14 Uhr kommt er heim, dann Aufgabe, dann ruht er 1,5 - 2 Stunden alleine (alleine im Raum) aus. Schlafen tut er nicht, aber er beschäftigt sich sehr reizarm. Hörbücher, lesen und Co - und eben keine andere Person.
    Den Rest des Nachmittags spielt er. Am Abend hat er noch eine Stunde Medienzeit. 1x die Woche treffen wir uns statt ausruhen mit seinem besten Freund. Er will auch gar nicht mehr machen. Wir hätten ihm schon öfter angeboten daß er an einem Tag länger in der Schule bleiben kann, weil es nach der Lernstunde diverse Kurse gäbe. Sportkurse, Instrumente lernen etc ppp. Er will aber nicht.

    @corni daß neue, nicht eingeübte Worte noch falsch geschrieben werden, finde ich in der 2. Klasse normal. Auch daß sie teilweise Sachen wieder vergisst. Die Lehrerin meines Sohnes hat auch gesagt, daß beides normal ist und vielen Kindern so geht.
  • Bei K geht an "nebengedöns" maximal ergo. Wenn (eh ganz selten,vll alle 6 Wochen mal) ergo und physio in 1 woche sind, dann merkt man, wie sehr das zu viel ist. Treffen mit seinem besten Freund geht. Schwimmkurs ist mir lieber komprimiert in den Ferien, quasi als "schulersatz". Einfach um da Druck und Co raus zu nehmen
  • NastyNasty

    Posts: 11,554

    Wir machen sicher zu viel.
    Janin:
    Di abwechselnd Physio/Schwimmen
    MI seit neuestem reiten (über die Schule) 17x
    DO Rollitraining
    Fr Rollitanzen
    Sie will das so. Aber sie ist tatsächlich unerträglich ohne Bewegung.

    Bei den Jungs sieht es besser aus
    Mo Ergo
    FR Schwimmen

    MI Sozialtraing
    FR Schwimmen
  • NastyNasty

    Posts: 11,554

    Sodala.....Schulpsychozeug erledigt.

    Genau wie profezeit : im verbal- visuellen teil gut, im strategischen Handlungsteil - Mathe in 3 von 7 Punkten leicht unterdurchschnittlich. (1 strich unter der Skala))
    Ergibt einen Gesamtwert von durchschnittlicher Inteligenz im unteren Drittel.
    Das passt für mich und war genau meine Einschätzung.

    Asolehrplan abgelehnt. 😊
    Aber in Deutsch und Mathe braucht sie den Nachteilsausgleich, der ihr rechtlich auch zusteht und weiter zur Anwendungen kommen darf/muss. Ohne würde es in Mathe tatsächlich nicht gut gehen. Wusste ich aber auch vorher.

    Mit einem Wort nichts was ich nicht schon wußte.
  • Aber wenigstens hast jetzt. Papierl dazu, das ist ja bei uns immer ultra wichtig
  • dani1220dani1220

    Posts: 261

    edited 20. Februar, 14:10
    Ja genau @Nasty - du kennst dein Kind am besten, aber jetzt habt ihr es nochmal schriftlich, das hilft euch hoffentlich Janins Rechte einzufordern in den nächsten Jahren mit weniger Stress.
    Wie gehts ihr denn? War die Psychologin nett?
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