Themenloser Tratsch und Klatsch? #1

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Kommentare

  • vonni7vonni7

    Posts: 3,007

    @ricz das passende bild dazu ­čśë

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  • ­čÉ░ Ich w├╝nsche euch auch allen frohe Ostern und hoffe, dass die Kinder bei dem Wetter alle Nester gefunden haben! ­čÉú
  • Ich hoffe alle hatten einen sch├Ânen Tag ­čî║
  • Meine Family ist gerade gegangen...Kinder sind jetzt im Bett und wir haben noch alles aufger├Ąumt...hatten wieder einen tollen Nachmittag mit meiner Familie ­čą░ÔÖą´ŞĆ
  • Frohe Ostern, ihr S├╝├čen! Ich hoffe, ihr habt die Zeit mit euren Liebsten toll verbracht und es euch gut ehen lassen.

    Wie hatten einen lustigen Tag bei meiner Mama mit meinen Geschwistern- so lustig war es schon l├Ąnger nicht mehr; richtig sch├Ân .

    Und unsere Maus ist so ein liebes, lustiges Kind im Umgang mit Tieren und Erwachsenen ­čĄú. Echt s├╝├č

    Ich bin dankbar f├╝r die sch├Âne Zeit und daf├╝r dass alle gesund sind
  • cornicorni

    Posts: 6,948

    Puh... Also das Aufgabe-Machen hab ich echt nicht vermisst in den Ferien... ­čśČ­čÖł
  • Was l├Ąuft bitte in unsrem Schulsystem falsch, dass es Leute gibt, die in ├ľsterreich geboren und aufgewachsen sind, aber keinen einzigen grammatikalisch richtigen Satz rausbringen ­čś│ ­čś▒ hat mich echt schockiert dieses M├Ądel ­čÖł
  • melly210melly210

    Posts: 3,331

    edited 14. 04. 2023, 14:15
    soso wrote: ┬╗
    Was l├Ąuft bitte in unsrem Schulsystem falsch, dass es Leute gibt, die in ├ľsterreich geboren und aufgewachsen sind, aber keinen einzigen grammatikalisch richtigen Satz rausbringen ­čś│ ­čś▒ hat mich echt schockiert dieses M├Ądel ­čÖł

    Das ist leider keine Ausnahme. Der Gro├čteil der Kinder in den Deutschklassen war davor mehrere Jahre hier im Kindergarten.
    Was es braucht, wissen alle seit vielen Jahren: Kleingruppenunterricht vom Kindergarten bis zum Ende der Schullaufbahn. Mit 15 Kindern und 2-3 Betreuern im Kindergarten zb w├Ąre indivduelle F├Ârderung m├Âglich. Mit 25 Kindern und einer P├Ądagogin ist das unm├Âglich.

    Leider wird das von der Politik geflissentlich ignoriert. Dumm und kurzsichtig. Langfristig kostet es uns viel mehr wenn die Leute dann Probleme haben Jobs zu kriegen etc. Das ist einfach massiv viel verschenktes Potential.
  • cornicorni

    Posts: 6,948

    @soso Was meinst du mit "grammatikalisch richtig"? Und wie alt ist das M├Ądchen?

    Magdalena ist auch hier geboren und aufgewachsen, wir sprechen alle D als Muttersprache. Trotzdem spricht sie in der Spontansprache auch sehr oft nicht grammatikalisch richtig mit ihren 8 Jahren. ­čśČ
  • keakea

    Posts: 1,886

    @soso meine Schw├Ągerin ist Volksschullehrerin in Wien; die hatte die letzten Jahre eine Klasse mit ausschlie├člich Kindern mit nicht deutscher Muttersprache. Woher sollen die denn deutsch lernen??

    Sie hatte quasi nie eine St├╝tzkraft in der Klasse obwohl es die zumindest die H├Ąlfte der Zeit geben sollte. Dabei muss man ehrlich sagen, das w├Ąr auch noch viel zu wenig Unterst├╝tzung.

    Unterrichte mal 25 Kinder die unterschiedlich gut deutsch k├Ânnen - alleine. Alle Lehrer sind h├Ąnderingend von der Schule gefl├╝chtet. Sie hat selber gemeint, bei zwei Kindern hat sie schon in der ersten Klasse gewusst, die rutschen im System durch. Die h├Ątten viel mehr F├Ârderung gebraucht.
    Aber war halt keine da. Und sie hatte noch 23 andere Kinder die Hilfe brauchten.
    Ich fand das soooo tragisch.

    Was da falsch l├Ąuft? Ich bin da schon sehr radikal inzwischen. Privatschulen muss man man verbieten oder zwingen f├Ârderbed├╝rftige Kinder aufzunehmen, alle Kinder in Wien zuteilen, viel mehr Geld und viel mehr Personal,ÔÇŽ
  • NastyNasty

    Posts: 12,067

    @soso es ist leider die Mehrheit in st├Ądtischen Kinderg├árten und Schulen die Deutsch nicht als Muttersprache haben.
    Sie unterhalten sich dann untereinander in der Muttersprache. Daheim wird sowieso kein Deutsch gesprochen.
    Bei uns halten sich nicht mal die P├Ądagogen ans Deutschgebot im Kiga. ­čÖł also untereinander nicht.

    Meine Kinder kommen dann oft ; Mama gibst Du trinken­čÖä muss essen- hunga.
    Nat├╝rlich wissen sie wie es richtig geht- sie bekommen auch erst was wenn wieder "ordentlich" gesprochen wird.

    Aber wenn von daheim nix komnt k├Ânnen P├Ądagogen keine Wunder wirken.
    Viele sind auch einfach zu lang daheim. Unter uns ein 5j├Ąhriges M├Ądel -kommt im Sept. Ins verpflichtende Kiga Jahr. Sie kann nur auf Deutsch schimpfen- hat sie von den ├Ąlteren Br├╝dern. Sie wurde hier geboren. Mitter spricht null deutsch.

    Abgesehen davon gibt es dann auch Kinder mit Spracherwerbsst├Ârung die sich die Dinge einfach reden und es dann trotz deutscher Muttersprache zu Gramatikfehlern kommt:
    Ich habe gestern schnitzel essen. Weils einfacher ist als GEGessen. Hab auch so ein Exemplar der sich Vergangenheit/Mitvergangenheit mit der Gegenwart vereinfacht / es mischt.
  • sosososo

    Posts: 451

    edited 14. 04. 2023, 16:45
    @corni sie ist 21 und es passt weder der Satzbau noch die Artikel usw. ­čśČ

    Macht es nat├╝rlich schwierig, wenn zuhause weiterhin nur die Muttersprache gesprochen wird und untereinander in KiGa und Schule auch noch ­čĄö
  • In der Klasse meines Sohnes sind Kinder, deren Eltern schon hier geboren wurden, die trotzdem nicht deutsch sprechen k├Ânnen.
    Viele Eltern geben bei uns in der Gegend die Kinder in private Schulen, weil der Anteil an Kindern nicht deutscher Muttersprache in der Schule so hoch ist. Dadurch wird er nat├╝rlich noch h├Âher.

    Wir haben uns dagegen entschieden. Beim Gro├čen hatten wir Gl├╝ck mit einer tollen Klasse. Beim Kleinen bin ich recht nerv├Âs, ob es wieder so sein wird (eine Klasse pro Jahrgang ist meistens ziemlich katastrophal...).
  • cornicorni

    Posts: 6,948

    Ok... @soso Das h├Ątte mich ws auch schockiert.

    In Magdalenas Klasse sind mehrere Kinder mit einer anderen Muttersprache.
    W├Ąhrend die einen Deutsch sprechen, als ob sie nie was anderes geh├Ârt h├Ątten, sprechen andere kaum ein Wort D.
    Die betreffenden Kinder sind aber auch schon hier in den Kiga gegangen. Sprachf├Ârderung wurde von den Eltern abgelehnt ­čÖł Warum auch immer.

    In Theresas Kiga-Gruppe ist ein Kind, das auch nur wenig D spricht. Es kommt im Herbst mit Theresa in die Schule. Die Mutter wollte es eigentlich wegen des Alters schon in diesem Schuljahr einschulen, aber Kiga und Schule haben davon abgeraten.
    Es ist bei ihnen so, dass die Mutter Russin ist, ihr Mann aus den USA kommt. Also sprechen sie zuhause englisch und die Mutter mit den Kindern russisch.
    Das ├Ąltere Kind hat im Kiga perfekt Deutsch gelernt, das zweite jetzt eben nicht.
    Die Mutter spricht eigentlich gut Deutsch. Aber sie sagt selbst, dass sie Angst hat, es ihrem Kind falsch beizubringen.
  • riczricz

    Posts: 3,615

    Hm... Vieles habt ihr eh schon gesagt.
    Zus├Ątzlich m├Âchte ich anmerken, dass es auch seeehr viele Leute in unserer Generation & ├Ąlter gibt, die ihre Muttersprache auch nicht einwandfrei beherrschen und das, obwohl sie "waschechte ├ľsterreicher" sind ­čśČ

    Dazu kommt noch, dass es immer mehr wurscht ist - selbst Zeitungen schreiben manchmal, dass einem die Haare zu Berge stehen! (Vor allem in online Artikeln).
    Zus├Ątzlich die Internet/Chatsprache, Jugendw├Ârter, Einfluss aus Videos/Influencern Blabla,...
    Und wenn man was sagt, ist man gleich ein Pedant und Besserwisser ­čĄÉ
    Manchmal kommt dann noch eine Legasthenie-Ausrede dazu, dann darf man erst recht nix mehr kritisieren...
  • riczricz

    Posts: 3,615

    Achso und zum Schulsystem:
    Selbst wenn es Unterricht in Kleingruppen g├Ąbe (absolut w├╝nschenswert!!!), ersetzt das nicht das t├Ągliche ├ťben zuhause. In den 5 Deutsch-Stunden pro Woche kann nicht alles bombenfest sitzen. Da w├Ąren zuhause die Eltern gefragt (die wenigsten Kinder ├╝ben wohl freiwillig oder sind so gut, dass sie es nicht brauchen).

    Aber was haben Kinder schon f├╝r Vorbilder? Bekommen im Babyalter schon das Handy in die Hand gedr├╝ckt damit sie beim Einkaufen/Essen still sind. Deren Eltern lesen zuhause auch bestimmt keine B├╝cher.

    Also sehe ich da die Schuld nur bedingt im Schulsystem (obwohl es trotzdem angepasst geh├Ârt).

    Ich habe eine Sch├╝lerin (14, keine Immigrantin!)), die quasselt wie der Tag lang ist. Aber wenn sie nur einen Satz laut vorlesen sollte, denkt man das w├Ąre ein VS-Erstkl├Ąssler, der grad lesen lernt.
    Da k├Ânnte man sich in s├Ąmtlichen Deutschstunden ausschlie├člich mit ihr besch├Ąftigen und sie laut vorlesen lassen, w├╝rde es nicht reichen. Und dann wollen ja 24 andere Kinder auch noch unterrichtet werden ­čśĆ
  • melly210melly210

    Posts: 3,331

    edited 14. 04. 2023, 18:32
    @kea Integration funktioniert nicht ├╝ber Zwang. Ich denke du untersch├Ątzt was Eltern bereit sind f├╝r ihre Kinder zu tun. W├╝rdest du alle Kinder in Wien zwangszuteilen ohne M├Âglichkeit dies zu umgehen, h├Ąttest du ganz schnell eine gro├če Abwanderungswelle der besser gebildeten. Plus einen schweren internationalen Wettbewerbsnachteil bez├╝glich Rekrutierung gut ausgebildeter Leute.

    Integration wird NUR gelingen wenn die ├Âffentlichen Schulen so gut sind, da├č eine individuelle F├Ârderung m├Âglich ist. Dann entsteht den leistungsst├Ąrkeren Kindern durch diejenigen die mehr F├Ârderung brauchen kein Nachteil.

    Und ja das braucht viele Ressourcen. Entweder wir schaffen es diesen Moloch von System mit x Mehrgleisigkeiten und riesigem Verwaltungsapparat zu verschlanken, wir stecken noch erheblich mehr Geld ins System, oder wir ziehen Ressourcen aus den Kleinstschulen am Land ab. Oder eine Kombination dieser Dinge.

    Ich muss auch ganz ehrlich sagen, sozialer Gedanke sch├Ân und gut, aber das Ma├č an M├Âglichkeiten, F├╝rsorge und Aufmerksamkeit da├č mein Sohn in der Privatschule bekommt, bek├Ąme er aktuell an einer ├Âffentlichen Schule schwerlich. Das will ich ihm auch definitiv nicht aus sozialen Gr├╝nden verwehren, dazu ist mir mein Kind zu wichtig. Ich finde es nur traurig, da├č in einem der reichsten L├Ąnder der Welt das ├Âffentliche Schulsystem immer noch derart marod ist da├č wir diese Diskussion f├╝hren m├╝ssen. Rein von der Theorie her h├Ątte ich ihn sehr gerne in eine ├Âffentliche Schule gegeben.

    Und noch trauriger finde ich, da├č meine Eltern die beide Sozialarbeiter sind vor 40 Jahren meine Schwester und mich schon aus ideologischen Gr├╝nden ebenfalls sehr gerne in eine ├Âffentliche Schule gegeben h├Ątten, sich aber aus obigen Gr├╝nden damals f├╝r eine Privatschule entschieden haben sehr desillusioniert sind weil es bei ihren Enkelkindern immer noch so ist.
  • @kea ich finde es wird ja nicht mal bei den ├Âffentlichen gut aufgeteilt. Wir wohnen in Linz in einem "besseren" Viertel, mein Sohn kommt hier in die Schule und bei der Einschreibung war vom Namen her nur ein Kind mit Migrationshintergrund. Es wird sich jetzt wahrscheinlich ausgehen dass 13 Kinder pro Klasse sind. Vorschulklasse gibt es keine also hat uns der Direktor gesagt unterst├╝tzt die daf├╝r vorgesehene Lehrerin die ersten Klassen.
    Das ist doch alles Luxus der ehrlich gesagt woanders mehr gebraucht wird.
  • keakea

    Posts: 1,886

    @itchify in Wien wurde das ja vor kurzem ge├Ąndert. Schulen mit schw├Ącheren Kindern bekommen jetzt mehr Geld.
    Hat nat├╝rlich zu Riesenprotest aus den besseren Schulen gef├╝hrt.

    @melly210 ich sagÔÇÖs mal so, wir sind beide Produkte unserer Kindheit.
    Ich war als Kind in einer ├Âffentlichen Schule. Und aus mir ist auch was geworden. Ich stecke meine Kinder auch heute noch in eine ├Âffentliche Schule. Aus ihnen wird hoffentlich auch was.
    Du warst im privaten System und machst es bei deinem Kind halt auch so. ­čĄĚÔÇŹÔÖÇ´ŞĆ
  • @kea man gibt ihnen so halt eine bessere Chance. Das ist nicht von der Hand zu weisen. Klar schaffens aber auch gen├╝gend Kinder ohne diesen Bonus.

    Die ├änderungen jetzt innerhalb Wiens bringt nicht wirklich was denke ich. Das ist einfach zu wenig, das ist mehr Klientelpolitik. Bringt maximal noch mehr Leute in die Privatschulen. Unsere Schule hat jetzt schon 4-5 Parallelklassen pro Jahrgang, die ├Âffentliche Schule daneben hat 2.

    Das meiste Geld geht in den aufgebl├Ąhten Verwaltungsapparat und in die Kleinstklassen am Land. Logisch kostet ein Direktor auf 4 Klassen und eine Lehrerin auf 12 Kinder pro Kopf mehr als ein Direktor der 20 Klassen verwaltet und eine Lehrerin die 26 Kinder unterrichtet. Also entweder man stutzt die Verwaltung stark zur├╝ck und verteilt innerhalb ├ľsterreichs um, oder es wird generell viel mehr Geld ins System gepumpt.
  • Talia56Talia56

    Posts: 1,175

    edited 15. 04. 2023, 04:41
    @melly210 die ├Âffentliche Schule hat aber nur zwei Klassen, weil r├Ąumlich gesehen kein Platz f├╝r mehr Klassen ist. ­čśî

    Und es kann sich schlichtweg nicht jeder eine Privatschule leisten.
  • @ricz wie recht du hast mit der Aussage "I den Medien..."
    Wenn ich im Radio/TV h├Âre "wegen dem Schneefall" oder "weniger Unf├Ąlle wie letztes Jahr" laufe ich innerlich Amok.
    Ich korrigiere K seit jeher grammatikalisch recht streng..."habe gegeht" zb gibt's nicht.
    Bei seinem Cousin zb wird das durchgelassen (au├čer die b├Âse Tante korrigiert es...aber mir tut so was im Herzen weh), der ist."waschechter" ├ľsterreicher (Mein Sohn ja nur zur H├Ąlfte *gg*).
    Dass der, wenns so weitergeht, mit 21 auch noch nicht richtig deutsch kann, ist sehr wahrscheinlich.
    Bei der Schule bin ich auch f├╝r kleinere Klassen. Bei K sind 15 Kinder, bin gespannt, ob er n├Ąchstes Jahr, wenn er regul├Ąr die 1. besucht, auch so eine kleine Klasse hat.
    Und, auch wenn ich mich unbeliebt mache, ich bin durchaus f├╝r Deutschf├Ârderklassen. Was bringt das einem.Kind, wenns 3/4oder mehr nicht versteht? Zumal, wenn daheim.oder im.Hof auch etwas anderes gesprochen wird? So schafft es zumindest die basics.
    Ich mache ja ehrenamtlich Deutschtrainings (umd korrigiere da auch wie ei haftlbei├čer die Haupttraunerin, wenn was grammatikalisch aneckt). Die meisten TN haben begriffen, dass es ohne Kurse nicht gelingen kann, due Sprache zu erwerben. Warum.sollte das dann bei Kindern/Jugendlichen anders sein? Mag sein, dass es Ausnahmen gibt, aber bei der Mehrheit doch eher nicht
  • @RoterSommermond ich finde schon dass Kinder anders Sprachen lernen k├Ânnen.
    Ich hab mal mit Arbeitskollegen geredet die als Asylwerberkinder nach ├ľ kamen und mittlerweile studiert haben, wie die Deutsch gelernt haben. Die meinten die Eltern haben nur gearbeitet und sie waren nachmittags alleine daheim und da gab es nur ORF.
    Leider l├Ąuft halt heutzutage das Programm aus der Heimat.
    Also ich w├╝rde da vielleicht schon Schulungen anbieten f├╝r Eltern und gegebenenfalls auch Anreize/Sanktionen weil ich glaube dass die Eltern mit ein bisschen Einsatz schon viel erreichen k├Ânnen.
    Zum Beispiel war mal eine russische Mama bei uns in der Spielgruppe damit sich das Kind vor Kindergarten Start schon an deutsche P├Ądagogin, deutsche Lieder usw gew├Âhnt. Man kriegt da Elternbildungsgutscheine sogar gratis zugeschickt aber glaub viele kennen die M├Âglichkeiten trotzdem nicht oder wo man sich da anmelden kann.
  • cornicorni

    Posts: 6,948

    edited 15. 04. 2023, 06:27
    @RoterSommermond Welche Sender h├Ârst/schaust du da?
    Interessiert mich, weil ich beruflich ja damit zu tun habe und auch viel quer-h├Âre/schaue. Und ich bin auch ein Grammatik-Monk ­čśČ


    Mir f├Ąllt es eher im schriftlichen auf, also in Zeitungen, vor allem online. Ds geht's oft um Zeit, wer hat was am Schnellsten online und Korrektur gelesen wird erst nachher bzw f├╝r den Druck.

    Edit: @RoterSommermond
    Gerade f├╝r Nicht-Deutsch-Muttersprachler ist halt diese Gen/Dat Sache extrem schwierig, wenn nicht einmal die Muttersprachler es richtig verwenden.
    Au├čerdem entwickelt sich Sprache ja weiter, und es wird ├╝ber kurz oder lang dann halt auch grammatikalisch korrekt "wegen dem Schneefall" hei├čen. Genauso, wie aus unregelm├Ą├čigen Verben regelm├Ą├čige werden.
    Aber ich schweife ab... Sorry ­čÖł­čÖł­čÖł
  • @corni u.a Radio tirol, Radio u1... schriftlich f├Ąllt es mir auch stark auf.
    Und auch oft der Telegrammstil. Also, dass Artikel oder pr├Ąpositionen komplett ausgelassen werden. "Danke war lustig" statt "es war..." "ich fahre ikea" oder, genauso schlimm "nach ikea "

    S
    @itchify ich hab nicht gesagt, dass es unm├Âglich ist. Aber da braucht es halt auch die Intention der Eltern dahinter,nivht nur das "verweilen " in der eigenen "blase"
  • Wenn der Anteil deutschsprachiger Kinder hoch ist, gelingt das Lernen in der Klasse oft sehr gut. Und wenn man die Sprache braucht um zu kommunizieren. So spricht das ukrainische M├Ądchen in der Klasse meines Sohnes besser als manche der t├╝rkischen Kinder, die aber hier geboren wurden (wie auch ihre Eltern).

    Der beste Freund von meinem Kleinen hat sehr gut Deutsch im Kindergarten gelernt. Aber die t├╝rkischen Eltern haben sich bewusst f├╝r den katholischen Kindergarten entschieden, weil das Kind da niemanden hat, mit dem es in der Muttersprache sprechen kann. Er wird aber au├čerdem in Kleingruppen gef├Ârdert. Das ist hier im privaten Kindergarten gut m├Âglich (15 Kinder pro Gruppe, 3 P├Ądagoginnen).
  • In der Klasse meines Sohnes ist auch ein Bub der im Herbst frisch aus Polen zugezogen ist und kein Wort Deutsch gesprochen hat. Das hat er aber (notgedrungen) sehr schnell gelernt. Au├čer ihm spricht in der Klasse ja keiner polnisch.

    Also ja, so wie Maxi01 schreibt: das geht schon, aber nur wenn die ├╝berwiegende Mehrheit der Kinder sehr gut deutsch spricht. Ich denke das w├Ąre in Wien selbst bei perfekter Durchmischung nicht erreichbar. Ich bin daher stark f├╝r intensive Sprachf├Ârderung im Kindergarten.


    @Talia56 schon klar da├č nicht alle ausweichen (k├Ânnen), aber es werden ggf mehr von denen die es k├Ânnen tun.
  • @Maxi01 ja das Aufteilen der Sprachen ist auch ein guter Punkt. Hatte ja mal ein afghanisches Patenkind, der war in einem Heim mit fast nur Afghanen und in einer Mittelschule mit nur einer Deutschmuttersprachlerin. Aber in der Schule haben sie die Nationalit├Ąten gemischt dass es praktisch von jeder Nation nur 1 pro Klasse war. Afghanen waren es zwar 4 aber die mussten sich auseinandersetzen ­čÖé der konnte eigentlich schnell ganz gut Deutsch obwohl er erst mit 14 oder so kam.

    Witzig war dass er bei der Lehre dann einen t├╝rkischen Freund hatte und als wir den mal getroffen haben hat er so t├╝rkisches Deutsch mit ihm gesprochen ­čĄş
  • keakea

    Posts: 1,886

    Wie geht ihr denn damit um dass eure Eltern alt werden? Wie habt ihr Pflege, Hilfe etc. geregelt?
  • kea wrote: ┬╗
    Wie geht ihr denn damit um dass eure Eltern alt werden? Wie habt ihr Pflege, Hilfe etc. geregelt?

    Meine Eltern wollen 24 h Pflege falls sie mal pflegebed├╝rftig werden sollten. Daf├╝r haben sie selber angespart.
  • cornicorni

    Posts: 6,948

    @kea Ich muss sagen, ich verdr├Ąnge es noch ­čÖł
    Meine Eltern reden auch nicht ├╝ber Krankheiten zb. Sie wollen nicht, dass mein Bruder und ich uns Sorgen machen
    Hab zb durch Zufall erfahren, dass meine Mama demn├Ąchst operiert wird (nichts Schlimmes, Grauer Star).

    Meine Eltern wohnen in einem gro├čen Haus und meine Mama hat mal gesagt, dass sie ins Altersheim/betreutes Wohnen will, wenn sie nimmer zurecht kommt im Haus. Sie will niemandem zur Last fallen. Sie hat das selber mit ihrer Mama durchgemacht. Zuhause gepflegt (neben eigenem Gesch├Ąft und uns Kindern), bis es nicht mehr gegangen ist und dann die Oma ins Pflegeheim gegeben und lange ein schlechtes Gewissen deswegen gehabt.
    Das will sie uns ersparen, sagt sie. Ich bezweifle nur, dass sie es dann auch umsetzt. Man will ja selbst nicht wahrhaben, dass es nimmer alleine geht.
    Mein Papa ist da aber sicher noch schwieriger. Der gesteht sich ja schon jetzt nicht ein, dass er schlecht h├Ârt, weil er so eitel ist (aber mit seinem Papa hat er immer "geschimpft", weil er kein H├Ârger├Ąt tragen wollte...) Der geht nie und nimmer in ein Heim oder betreutes Wohnen. Au├čerdem hat er mit seinem Papa+ Heim schlechte Erfahrungen gemacht ­čÖł Also da kommt sicher noch einiges auf uns zu, wenn es ihnen gesundheitlich nicht mehr gut gehen sollte.

    Meine Schwiegis wohnen im selben Haus. Da hab ich keine Ahnung, wie sie dar├╝ber denken.
    Die Schwiemu hat ihre Eltern aber bis zuletzt zuhause gepflegt. Beim Schiepa hat das aufgrund der Entfernung seine Schwester ├╝bernommen. Seine Mama war nur die letzten Monate in einem Heim. Also glaub ich mal, dass Heim etc. bei ihnen eher schwierig wird, wenn es mal spruchreif werden sollte.

    Bei uns ist auch noch nichts geregelt wegen Haus/Grund.
    Die Schwiegis wollten das zwar schon l├Ąnger mal erledigt haben, aber dann hat es in der Verwandtschaft mal Probleme gegeben mit "Haus ├╝berschreiben und Eltern bekommen lebenslanges Wohnrecht" und dann haben sie es dann gelassen.
  • keakea

    Posts: 1,886

    @melly210 ja aber in der PraxisÔÇŽ wer organisiert das, sie selber? Wieviel Geld planen sie da ein? Wenn wer ausf├Ąllt, wer k├╝mmert sich?
  • riczricz

    Posts: 3,615

    Ich verdr├Ąnge es auch, will dar├╝ber eigentlich gar nicht nachdenken (m├╝ssen) ­čÖł ich f├╝hl mich selbst noch nicht "alt genug" f├╝r sowas ­čśů meine Mama wird heuer 60 und mein Papa 67 (so alt wirkt er f├╝r mich gar nicht).

    Von den Schwiegereltern wei├č ich, dass sie im Falle des Falles in ein Heim wollen. SchwieMu hat das schon sehr oft betont - sie selber kann und will niemanden pflegen und m├Âchte auch nicht, dass jemand f├╝r sie diese Last auf sich nimmt.

    Bei meinen Eltern wei├č ich es gar nicht ­čÖŐ
    Meine Mama hat bei uns zuhause erst ihre Oma, sp├Ąter ihre (Pflege)Mutter betreut. War sehr hart, sie hat daf├╝r auch aufgeh├Ârt zu arbeiten, aber sie hat es gern gemacht.
    Von uns "verlangen" w├╝rde sie das aber nicht.

    Ich wei├č echt nicht, wie wir tun w├╝rden...
  • @kea meine Eltern sind noch recht fit mit 65, die haben das Thema selber gerade mit meiner Oma und meinem Opa. Die konnten bisher problemlos alleine wohnen aber seit 2 monaten geht es bergab. Bisher kommt einmal t├Ąglich eine Heimhilfe und abends sieht eines der 3 Kinder vorbei.
    Meine Eltern haben barrierefrei gebaut und ein Zimmer mit Bad f├╝r eine Pflegerin vorgesehen (falls es das dann noch gibt). Meine beiden Br├╝der wohnen in Fu├čdistanz, ich 250km entfernt, wird mich also wenig betreffen.
    Ich mach mir manchmal Sorgen um meine Schwiegermutter, die ist 73 und hat nur mehr ihren Sohn. Sie erledigt sich auch noch alles selber und schaut uns viel auf die Kinder.
    Ich w├╝rd zu Heimhilfe und dann Heim tendieren aber die reden auch nicht ├╝ber sowas. In der Stadt kommt mir Heim besser vor weil man mehr unter Leute kommt.
  • Ich will mir dar├╝ber eigentlich auch keine Gedanken machen (m├╝ssen) ­čÖł

    Meine Mama hat schon immer gesagt, sie kann von uns nicht verlangen, dass wir sie pflegen. Sie sagt auch, sollte Papa vor ihr sterben, verkauft sie das Haus und zieht in eine Wohnung. Keine Ahnung, ob sie das auch wirklich machen w├╝rde im Fall. Mein Papa - keine Ahnung. F├╝r den w├Ąre es der Supergau pflegebed├╝rftig zu sein.
    Sie haben beide gesehen, wie es bei den Omas war mit 24h Stunde Pflege.
    Ich denke, es h├Ąngt dann halt auch wirklich davon ab, wie hoch der Hilfsbedarf ist.

    Wie die Schwiegereltern dazu stehen, wei├č ich nicht. Ich vermute Mal, dass sie erwartet daheim gepflegt zu werden. In ein Heim gehen sie mit Sicherheit nicht.
  • kea wrote: ┬╗
    @melly210 ja aber in der PraxisÔÇŽ wer organisiert das, sie selber? Wieviel Geld planen sie da ein? Wenn wer ausf├Ąllt, wer k├╝mmert sich?

    Da gibts ja Firmen die das abwickeln. Die schicken auch Ersatz falls wer ausf├Ąllt. Sie haben etliche Sparb├╝cher, sicher so ├╝ber 100 000 gesamt, und im Zweifelsfall auch noch eine Wohnung die sie verkaufen k├Ânnten/w├╝rden.

    Was es kostet kommt drauf an, aber abz├╝glich Pflegegeld und F├Ârderung zwischen 250 und 900 im Monat, je nachdem welche Pflegestufe, ob es eine Person oder beide betrifft etc.
  • NastyNasty

    Posts: 12,067

    Meine Mutter geht auch ins betreute Wohnen wenn es gar nicht mehr geht.
    Sie hat eine kleine Wohnung, ihr Haus und Hoffreund den sie 30 Jahre kennt kúmmert sich um Einkàufe etc wenn sie mal krank ist.

    Wir haben klipp und klar kommuniziert das ich keine Pflege úbernehme. Mir fehlt der Bezug (bin bei meiner Oma aufgewachsen und die verstarb bevor echte Pflege nótig gewesen wàre. ) meine Mutter wohnt ca 150km von mir entfernt.
    Mein Bruder der nur 20Minuten zu ihr fàhrt wúrde es auch nicht machen.

    Bei den Schwiegis wechseln sich alle ab. 4 Geschwister und Schwiegerleut. Grosse Enkerl.
    Zum Waschen kommt sp├Ąter die Heimkrankenpflege. Essen auf R├Ądern wenn das kochen nicht mehr klappt und gerade keiner aus der Familie kann. Die ├Ąteste Nichte meines Mannes (21) ist gelernte Altenpflegerin, w├║rde das alles dann ├║ber ihren Arbeitgeber organisieren.
    Das allein Leben wollen sie als Paar aufrecht erhalten. Wenn einer der beiden nicht mehr ist wird der ├╝briggebliebene Part (wahrscheinlich Oma) zu j├╝ngsten Schwester ziehen.
    Sie hat keine Kinder oder sonstigen Verpflichtungen. Das wird aber erst noch entschieden.

    Ich bin vielleicht egoistisch, aber meine Mutter war ja auch kaum f├╝r mich da. Und ich finde ich hab vorerst genug zz tun. Mit Job und "bed├║rftigen" Kindern, Therapien und Co.
    Vielleicht siehr es in 10 Jahren anders aus. Aber im Moment w├╝rde mir neben Zeit vor allem Krafr fehlen.
  • meine Eltern wollen mal ins betreubare/betreute Wohnen oder in ein Heim. sagen sie jetzt zumindestÔÇŽ
    ich wei├č grunds├Ątzlich, worauf sie dabei wert legen und hab die Vorsorgevollmacht f├╝r beide, im Fall der F├Ąlle, dass keiner von ihnen mehr entscheidungsf├Ąhig ist. (andernfalls haben sie es erst mal gegenseitig)
    der Plan ist (f├╝r mich), sollten sie das jemals in Anspruch nehmen m├╝ssen, dass ich mich trotzdem bei gr├Â├čeren Entscheidungen mit meinen beiden Br├╝dern absprecheÔÇŽ

    meine Hoffnung ist nat├╝rlich, dass sie es beide bis ins hohe Alter alleine meistern und es ihnen gut geht, bis sie eines Tages (so mit 135, oder so) einfach umfallen und nicht mehr da sind.
    Also nein, obwohl alles mehr oder weniger geplant ist, m├Âchte ich das Alter meiner Eltern (62 und 67) nicht wahrhaben und nicht zuuu viel dr├╝ber nachdenkenÔÇŽ
  • Ich wurde damals ja mit der Situation ├╝berrumpelt. Da wir schlechte Erfahrungen mit der 24h Pflege bei Oma hatten ( due haben quasi auf unsere Kosten Urlaub gemacht, tw auf deutsch nicht mal1 wort verstanden...) war das f├╝r mich keine Option. Selbst pflegen h├Ątte ich nicht geschafft, weder k├Ârperlich noch psychisch. Also Heim.
    Meine Schwiegeroma steht schon auf der Liste f├╝r einen heimplatu/betreutes Wohnen. Sollte es bei ihr akut werden, dann kanns jederzeit '├ťbersiedlung.
    Schwiegis wei├č ich nicht, aber da sie sich sehr..., sagen wir msl, gewundert, haben, warum ich Mama ins Heim geb, weil ich das doch k├Ânnte...., denk ich, dieceollen daheim gepflegt werden.
    Da werde ich das dann aber h├╝bsch an die hl Schw├Ągerin delegieren.... wenn due doch so perfekt ist.
  • Meine Eltern werden nie in ein Heim gehen.

    Wir sind 3 Kinder und mein Bruder und ich wohnen ca 150km entfernt.
    Meine Schwester ca 10km. Sie hat auch ihre Schwiegereltern im Haus und da schon jetzt eine 24h Pflege.

    Da meine Schwester erwartet den Hof meiner Eltern zu ├╝bernehmen, muss sie sich auch um meine Eltern k├╝mmern.

    Bei meinen Schwiegereltern ist es auch so geregelt. 3 Kinder, 2 wohnen in der N├Ąhe (wir nicht). Und der 1 Sohn sogar am Hof. Er hat vor ca 10j alles ├╝berschrieben bekommen, mein Mann hat unterschrieben das er auf sein Erbe verzichtet. Also m├╝ssen sie sich dann auch mal um die Pflege k├╝mmern. Ich hoffe das das dann auch so klappt, weil rein rechtlich gesehen k├Ânnte mein mann auch noch die kosten umgeh├Ąngt bekommen. Wir verdienen am meisten der 3 Kinder.
  • Meine Eltern sind beide schon Ende 70, aber Gott sei dank noch sehr gut beisammen. Ich habe keine Geschwister und m├╝sste mich im Fall des Falles selbst um alles k├╝mmern. Keine Ahnung wie das dann laufen w├╝rde.
  • Meine Eltern haben das Thema gerade mit meinen Gro├čeltern hinter sich und vorallem meine Mutter ist jetzt echt traumatisiert weil das Ganze wirklich ein Drama war. 24 Stunden Pflege kannst voll vergessen, wenn du da nicht ewig dahinter bist funktioniert gar nix. Obwohl sich ja eigentlich eine Firma drum k├╝mmern sollte. Meine Eltern haben daraufhin jetzt alles geregelt, weil sie mir das nicht antun wollen. Wie genau sie alles geregelt haben muss ich noch erfragen.
  • meine eltern sind noch eher jung, aber wir haben das ganze gerade mit meiner oma hinter uns.

    sie hat ja im gleichen (mehrfamilien-)haus wie meine mama & stiefvater gewohnt, aber es h├Ątte trotz allem nicht funktioniert - meine mama arbeitet noch und nach dem sturz in der nacht war es ganz klar, dass es alleine nicht mehr geht. 24h pflege war in ihrem fall keine machbare l├Âsung (wirklich gut ausgebildetes personal w├Ąre finanziell nicht drinnen gewesen).
    familienintern hat es zwischen ihren kindern deswegen einiges an streit gegeben - derjenige, der am weitesten weg wohnt und am wenigsten carearbeit ├╝bernommen hat war nat├╝rlich der gr├Â├čte quertreiber und hat alles besser gewusst ­čśĆ

    sie hat dann von sich aus gesagt, dass sie in ein altenheim m├Âchte und zum gl├╝ck einen platz in ihrem wunschhaus bekommen. dort gef├Ąllt es ihr gut, sie hat freundinnen, ist immer unter leuten und meine mama ist entlastet (die war durch die situation psychisch sehr belastet).

    meine eltern haben immer gesagt, dass sie sp├Ąter niemandem in der familie ihre pflege aufb├╝rden wollen und auf alle f├Ąlle in eine betreuung gehen werden.
    mein papa hat ├╝ber 30 jahre seine mutter betreut und zum schluss gepflegt, dadurch in dieser zeit sein eigenes leben vernachl├Ąssigt, bis er die notbremse gezogen hat und sie mehrere jahre im altenheim sehr gut untergebracht war (nat├╝rlich wurde das auch von den im ausland lebenden geschwistern kritisiert).
  • keakea

    Posts: 1,886

    Danke f├╝r eure Erfahrungen/Pl├Ąne.
    Schwieriges Thema das Ganze, bei uns wird es leider gerade aktuell (bei meiner Mutter).

    Kann wer ein Buch dazu empfehlen?
  • @kea Ich w├╝nsche dir viel Kraft f├╝r die kommende Zeit! ­čŹÇ

    Wir hatten ein Beratungsgespr├Ąch beim Smir, als sich der Zustand meiner Mutter verschlechtert hat, die waren sehr bem├╝ht und konnten uns bei den organisatorischen Dingen weiterhelfen. Alles Gute!
  • Oje @kea,ich w├╝nsche euch viel Kraft.
    Wir negieren derzeit noch, dass meine Mama in den n├Ąchsten Jahren Hilfe brauchen wird.

    Zumindest finanziell ist das bei meinen Eltern kein Problem. Die sind immer extrem sparsam gewesen und haben eine gute Pension. Emotional ist es viel schwieriger. Erstens tut es sehr weh zu sehen, wie jemand, den man so liebt, abbaut. Zweitens wei├č ich ehrlich nicht, ob ich pflegen kann und will.
    Ich sehe es zumindest als gro├čes Geschenk bewu├čt Zeit miteinander verbringen zu k├Ânnen und mir der Endlichkeit bewusst zu sein.
  • @kea ach du Liebe! Ich dr├╝ck dich ganz ganz fest und schicke dir viel Kraft f├╝r die n├Ąchste Zeit.

    Tipp habe ich keinen bez├╝glich Buch, aber ich bin mir ziemlich sicher dass es Beratungsstellen daf├╝r gibt. - Macht so etwas vielleicht Caritas/Hilfswerk/Rotes Kreuz?

    Bei uns ist es aktuell noch kein Thema, aber ich f├╝rchte mich schon. Es wird nicht gesprochen dar├╝ber. Meine Eltern sind geschieden und ich bin das Kind, das am n├Ąhesten wohnt. Allerdings ist mein Papa mein Stiefpapa, also es ist irgendwie noch komplizierter.

    Meine Mama ist finanziell sehr gut abgesichert, bei meinem Papa denke ich auch, dass das so ist.

    Ich habe schon manchmal den Gedanken, dass diese Sachen ausgesprochen geh├Âren, bekomme aber von beiden Eltern keine R├╝ckmeldung.

    Bei meinem Mann machen seine beiden Schwestern das meiste und wohnen auch am n├Ąchsten. Die Mutter ist eher schlecht beisammen k├Ârperlich, der Vater obwohl 80+ noch sehr gut beisammen. - Da mische ich mich aber nicht ein.

    Ich m├Âchte NICHT, dass meine Tochter mich mal pflegen muss, da w├╝rde ich in betreutes Wohnen/ein Heim gehen. Es ist allerdings schon so, dass wir famili├Ąr mit so etwas keine Erfahrung haben. Meine Gro├čeltern m├╝tterlicherseits haben allein gelebt bis zum Schluss (Oma starb ├╝berraschend im Krankenhaus, Opa daheim).

    V├Ąterlicherseits war es so, dass mein Opa im KH starb mit knapp ├╝ber 60 und krebskrank und meine Oma im Hospiz mit 80+. - Oma wurde von meiner Tante bis dahin in ihrem eigenen Haus gepflegt (die wohnten nebeneinander).

    Ein schwieriges Thema das man denke ich auch nur bedingt vorab regeln kann weil man (Gott sei Dank) nicht wei├č was auf einen zukommt.

    Nochmals viel viel Kraft
  • Viel Kraft @kea und alles Liebe f├╝r dich/euch.

    Darf ich fragen, was der Ausl├Âser bei deiner Mama ist? Ist sie geistig noch klar? Dann w├╝rde ich versuchen, auf sanfte Art mit ihr zu reden, ihre Meinung einzubeziehen.
  • NastyNasty

    Posts: 12,067

    Ich finde ja diese Pensionisten Wohnh├Ąuser ideal. (Teuer aber gut) Kuratorium Wiener Pensionistenh├Ąuser, Fortunah├Ąuser usw.
    Man lebt weiterhin allein in einer Miniwohnung, 1-2 Zimmer, Bad, Balkon.
    Es gibt eine Mini Kochnische und K├╝hlschrank.
    Man hat alle Freiheiten.

    Wenn man nicht selbst kochen kann geht man in den Speisesaal oder das Essen wird in die Wohnung gebraucht.
    Es gibt Reinigungskr├Ąfte, K├╝chenpersonal, medizinisches Personal, Aufenthalsr├Ąume,gemeinsame Veranstaltunggen wie Weihnachtsfeier oder Osterjause, Bastelnachmittage und vieles mehr...

    Klar es ist ein Umzug, neue Umgebung aber man verliert nichts von seiner Freiheit. Die ja auch f├╝r ├Ąltere gebrechliche Menschen oft das um und auf sind.

    Ich w├╝rde mich da wirklich mal beraten lassen. Mich unverbindlich umsehen.
  • keakea

    Posts: 1,886

    @RoterSommermond sie hat - schon lange - Parkinson. Bis jetzt ging es ganz gut aber es wird stetig schlechter. Autofahren kann sie zb nicht mehr (immerhin haben wir dieses Thema mal abgehakt, das war schwierig genug).
    Ich vermute aber dass jetzt eine beginnende Demenz hinzukommt. Mein Bruder und ich sind uns da recht einig. Wir m├╝ssen sie aber noch dazu kriegen dass sie das diagnostizieren l├Ąsst. Wie? Keine Ahnung. Sehr schwierig, so was anzusprechen.
    Im Moment geht das alles, aber ich m├Âchte das mal in meinen Kopf reinkriegen und f├╝r mich selbst ├╝berlegen was ich machen kann/will. Und dann ├╝berlegen wie wir weitermachen. H├Ąngt aber eh davon ab wie es ihr wann geht.

    @Nasty nie und nimmer geht sie in ein Heim. Da hat sie die Panik davor.
    Zumindest solange sie es mitkriegt. Ich versteh es eh nicht ganz weil sie extrem sozial und kommunikativ ist, und eigentlich glaub ich es w├╝rde ihr gefallen.
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