Die Neurodivergenz der Kinder macht mich voll fertig. Ich bin schon so genervt und angepisst, dass alles so anstrengend und herausfordernd sein muss. ☹️
@NiNo ja, das sag ich auch nicht. Aber den Mehraufwand, den man mit neurodivergenten Kindern hat, das kann man einfach nicht negieren. Was nicht heißt, dass nicht jede:r sein Packerl zu tragen hat. Das will ich hiermit niemandem absprechen.
@Talia56 schicke gute nerven rüber 🍀 und dass es bald besser wird
der urlaub heuer war bei uns katastrophal, so wie der jetzige war, wars auch noch nie.. ich glaub die vorpübertät spielt schön langsam auch mit bei uns 😔 ich hoffe, dass sich das irgendwie wieder "bessert" - ich bräuchte urlaub vom urlaub aber ohne kinder 🙉🫠
@Talia56 ich fühle mit Dir. Hier ist es im Moment auch nicht auszuhalten.
Keine Ahnung ob die Ferien zu lang dauern, der Mond schlecht steht oder einfach Pubertät und Vorpupertät das Verhalten verschlimmern.
Ich tu und mach und bring und hol, Ausflüge, Freunde...Alles erlaubt und trotzdem ist dazwischen keine Sekunde Ruhe. Was hier geschrien und gestritten wird, ist wirklich eine Katastrophe.
Ich weiß auch nicht, warum es zu bestimmten Zeiten schlimmer ist als an anderen Tagen, da so viel Faktoren zusammenspielen, dass man es wahrscheinlich gar nicht ausmachen kann.
Ich hab auch das Gefühl, dass ich nur mach und tu und versuche, mein bestes zu geben, und dann kriegt man kaum was zurück außer Gemotze und Gejammer. Aber ja, so ist das halt. Man macht ja die Dinge eh nicht, um viel zurückzubekommen, aber so ein bisschen Achtung erwarte ich mir schon. Bei uns wird auch so viel gestritten und geschrien, das ist echt nicht lustig. Und dieses ewige Diskutieren und die negative Stimmung zieht mich noch mehr runter. Wegen Körperpflege stundenlang zu diskutieren macht mich z.B. wahnsinnig. Oder dieses Chaos, was sie hinterlassen...da zahlt sich Aufräumen gar nicht aus, weils nach 5 Minuten wieder so ausschaut. Und ich will aber nicht in einer Messi-Wohnung leben. Aber das lässt sich kaum vermeiden und frustriert mich wirklich sehr. Ich könnte so viel aufzählen...da wird man eh nicht fertig.
Oje, Messi kenne ich auch @Talia56 Und zwar so richtig.
Teilweise komme ich nicht mal bei der Türe rein...
Ich werf jetzt alles immer in eine riesen Schachtel, was am Abend noch in Wohnzimmer gerumliegt.
Die Schachtel ist riiiiiiiiieeeeeesig und es ist schon einiges drin. 😅
Auch vieles, was offenbar nicht mehr gebraucht wird. Das kommt dann bald mal ganz weg...
@corni ja, bei uns ist eh oft auch „aus den Augen, aus dem Sinn“ und das klappt dann ganz ok mit Wegwerfen. Sie dürfen es nur nicht sehen, dass ichs entsorge. 🙈
@corni ich denk auch, daß das mit den doppelt besetzten Stunden in der MS gut abgedeckt werden kann. Bei uns in Wien wird das auch in der VS in den I-Klassen so gemacht mit den doppelt besetzten Hauptfächern. SAs gibt es nur in Ausnahmefällen, meist bei Kindern mit hohem IQ die in einer Sonderschul-Klasse intellektuell unterfordert wären, aber durch Autismus o.ä. intensive Betreuung brauchen.
Individuelle Begleitung ist halt wirklich die teuerste Lösung, wundert mich nicht, daß jetzt auch die anderen Bundesländer eher auf I-Klassen umstellen - allerdings müssen sie diese dann auch anbieten, einfach nur ersatzlos die Assistenzen streichen kanns nicht sein.
@melly210 ja, aber wie du schreibst, dann muss es schon eine I-Klasse sein. Das ist es ja bei ihnen eigentlich nicht, da spielt nur mit, dass es eine Mittelschule ist und dort das Konzept halt grundsätzlich so ist, dass in den sog. Hauptgegenständen immer zwei Pädagogen sind.
Und ja, das System mit Assistenten ist am teuersten, aber für manche Kinder wäre es aber das, was es braucht, damit sie erfolgreich im Schulsystem sein können.
Hey, ich bin gerade zufällig auf diesen Thread gestoßen und hätte eine generelle Frage. Meine Tochter ist schon mal auf ADHS getestet worden, dabei kam nichts heraus. Ich glaube eher, dass sie hochsensibel ist. Aber meines Wissens nach gibt es für Hochsensibilität keine wirklichen Test oder Diagnosen - oder? Was habt ihr da bei euren Kindern gemacht oder wie kann ich das genauer herausfinden? Es wäre sehr hilfreich, damit ich dann mit ihr gemeinsam einen guten Weg finden kann, um damit umzugehen... Danke schon mal an euch :-)
@sunshine_mum Hochsensibilität ist im Normalbereich, deshalb gibt es da auch keine Diagnosen. Habt ihr schon mal Ergotherapie gemacht ? Wenn sie eher unruhig ist, kann ihr das ev helfen sich selber besser zu spüren und dadurch ruhiger zu werden. Ev kann dir der Kinderarzt wegen Unruhe/Wahrnehmungsproblemen ein Rezept ausstellen.
@sunshine_mum mein Sohn hat ADS und dadurch auch Hochsensible.
Wir machen Ergotherapie und als Elternteil muss man geduldig sein. Ich hab gemerkt, dass Dinge bzw Situationen die ganz schlimm im Kleinkindalter waren, jetzt mit 7 besser zu handhaben sind.
Bsp Mund. Es gibt vieles was er nicht ißt, weil es sich für ihn seltsam im Mund anfühlt. Zahnarzt war eine Katastrophe. Der Gedanke der ganzen Lichter, Geräusche und dann Spiegel etc im Mund war einfach zuviel. Hat mit Panikattacken geendet.
Der Zahnarzt den wir haben geht darauf ein.
Kinder bekommen Sonnenbrillen, Kopfhörer und er empfiehlt auch anfangs
alle 2-3 Monate zu kommen, damit das Kind es als normal ansieht, dass da jemand in den Mund schauen möchte
Das geht jetzt ohne Panikattacken.
Bei der Ergo haben sie mit ihm Übungen gemacht, dass bei Überfordung von äußeren Reizen das ebenfalls nicht in Panik endet.
Andere Dinge/ Situationen gehen bis heute schwer. Besonders Geräusche und alles was sich zu weich im Mund anfühlt, Barfußlaufen.
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Ich glaub, es gibt Tage wo es mit oder ohne Neurodivergenz schwierig ist und Pause braucht 😅
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der urlaub heuer war bei uns katastrophal, so wie der jetzige war, wars auch noch nie.. ich glaub die vorpübertät spielt schön langsam auch mit bei uns 😔 ich hoffe, dass sich das irgendwie wieder "bessert" - ich bräuchte urlaub vom urlaub aber ohne kinder 🙉🫠
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Keine Ahnung ob die Ferien zu lang dauern, der Mond schlecht steht oder einfach Pubertät und Vorpupertät das Verhalten verschlimmern.
Ich tu und mach und bring und hol, Ausflüge, Freunde...Alles erlaubt und trotzdem ist dazwischen keine Sekunde Ruhe. Was hier geschrien und gestritten wird, ist wirklich eine Katastrophe.
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Ich weiß auch nicht, warum es zu bestimmten Zeiten schlimmer ist als an anderen Tagen, da so viel Faktoren zusammenspielen, dass man es wahrscheinlich gar nicht ausmachen kann.
Ich hab auch das Gefühl, dass ich nur mach und tu und versuche, mein bestes zu geben, und dann kriegt man kaum was zurück außer Gemotze und Gejammer. Aber ja, so ist das halt. Man macht ja die Dinge eh nicht, um viel zurückzubekommen, aber so ein bisschen Achtung erwarte ich mir schon. Bei uns wird auch so viel gestritten und geschrien, das ist echt nicht lustig. Und dieses ewige Diskutieren und die negative Stimmung zieht mich noch mehr runter. Wegen Körperpflege stundenlang zu diskutieren macht mich z.B. wahnsinnig. Oder dieses Chaos, was sie hinterlassen...da zahlt sich Aufräumen gar nicht aus, weils nach 5 Minuten wieder so ausschaut. Und ich will aber nicht in einer Messi-Wohnung leben. Aber das lässt sich kaum vermeiden und frustriert mich wirklich sehr. Ich könnte so viel aufzählen...da wird man eh nicht fertig.
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Teilweise komme ich nicht mal bei der Türe rein...
Ich werf jetzt alles immer in eine riesen Schachtel, was am Abend noch in Wohnzimmer gerumliegt.
Die Schachtel ist riiiiiiiiieeeeeesig und es ist schon einiges drin. 😅
Auch vieles, was offenbar nicht mehr gebraucht wird. Das kommt dann bald mal ganz weg...
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Individuelle Begleitung ist halt wirklich die teuerste Lösung, wundert mich nicht, daß jetzt auch die anderen Bundesländer eher auf I-Klassen umstellen - allerdings müssen sie diese dann auch anbieten, einfach nur ersatzlos die Assistenzen streichen kanns nicht sein.
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Und ja, das System mit Assistenten ist am teuersten, aber für manche Kinder wäre es aber das, was es braucht, damit sie erfolgreich im Schulsystem sein können.
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Wir machen Ergotherapie und als Elternteil muss man geduldig sein. Ich hab gemerkt, dass Dinge bzw Situationen die ganz schlimm im Kleinkindalter waren, jetzt mit 7 besser zu handhaben sind.
Bsp Mund. Es gibt vieles was er nicht ißt, weil es sich für ihn seltsam im Mund anfühlt. Zahnarzt war eine Katastrophe. Der Gedanke der ganzen Lichter, Geräusche und dann Spiegel etc im Mund war einfach zuviel. Hat mit Panikattacken geendet.
Der Zahnarzt den wir haben geht darauf ein.
Kinder bekommen Sonnenbrillen, Kopfhörer und er empfiehlt auch anfangs
alle 2-3 Monate zu kommen, damit das Kind es als normal ansieht, dass da jemand in den Mund schauen möchte
Das geht jetzt ohne Panikattacken.
Bei der Ergo haben sie mit ihm Übungen gemacht, dass bei Überfordung von äußeren Reizen das ebenfalls nicht in Panik endet.
Andere Dinge/ Situationen gehen bis heute schwer. Besonders Geräusche und alles was sich zu weich im Mund anfühlt, Barfußlaufen.