@Nasty ist doch ok - hatte sie nicht vor Kurzem guten Noten in E oder beim Referat? Es klingt so, als wäre sie eine recht "normale" Mittelschülerin, Erfolge sind auch dabei, und in Mathe bleibt sie halt grad positiv - ich würde die MS im normalen Lehrplan jetzt mit ihr durchziehen.
Ein Abschlusszeugnis aus der MS ist zwar nach Jahrzehnten als Erwachener nichts was man oft zeigen muss, aber ASO Lehrplan in dem einem Fach würde sie später vielleicht schon im Selbstbewusstsein beeinflussen und macht es vielleicht doch für sie mental schwieriger, irgendeine Qualifikation in 20 Jahren zu machen wo steht: Aufnahmebedingung positiver Pflichtschulabschluss oder so.
Jetzt ist sie schon so weit gekommen im normalen Lehrplan und scheint ja eigentlich gut dabei zu sein!
@dani1220 Es kommt aber auch immer auf den Aufwand an, den es braucht, um "gerade noch" positiv zu sein. Wenn sich alles nur noch ums Lernen dreht, ist das kein Leben, was man sich fürs Kind und für sich selbst wünscht.
Wir lassen nächstes Jahr mal austesten. Also die Schule. Da dauert eh alles eeeewig.
Wird dann je nach Ergebnis gemeinsam entschieden.
Diese Tests kennt J seit immer und sind für sie nichts, was sie "mitnimmt".
Es ist ja noch nichts fix.
Bezüglich geschütztem Lehrplatz z.b. beim Bund wäre ein ASO sogar Vorraussetzung.
Ich mach mir die Entscheidung nicht so leicht wie es sich hier liest😊
Ich sehe aber halt auch, dass die Lehrerin gezielt Punkte sucht um eine 4 geben zu können. In jeder anderen Schule hätte sie das nicht.
Eigentlich dachte es wird jetzt angenehmer, nachdem alle Schularbeiten erledigt sind, aber nächste Woche noch Deutsch Wiederholung, Ansage sowieso, Tochter hat ihr freiwilliges Referat (da macht sie aber eh fast alles selbst) und für die Radfahrprüfung müssen wir auch noch lernen. Haben da noch gar nichts gemacht 🫣
@racingbabe wann habt ihr die Radprüfung? Zum lernen gibts auch eine super App, wo man sich alles anhören kann und Fragen dazu bzw eine Testprüfung machen kann. ☺️
Wir hatten die schon im Oktober und bin echt froh, die Kinder fahren schon einiges allein mit dem Rad und treffen sich ☺️
Wir haben nächste Woche noch IKM Mathe, und Mathe SA am 2.6. erst. Heute ist Deusch SA... aber sonst haben wir glaub ich schon das meiste erledigt (hoffentlich).
@Christina91 In 1,5 Wochen die theoretische Prüfung 🫣 die App haben die Kinder schon am Handy, aber ich würde das vorher trotzdem gerne mal durchgehen.
unsere klassenlehrerin hat mich wieder um
einem termin gebeten. der grosse dürfte derzeit nicht so gut drauf sein.. naja, bin mal gespannt, morgen solls soweit sein. hab ihn dann gefragt, was los ist und bin gespannt ob die lehrerin das gleiche sagt oder was da dann wieder auf mich zukommen wird oder ob sie gar nichts weiss und intuitiv an mich herantritt 🙈🙉
Ts Lehrer hat sich verletzt (wieder) und fällt wohl länger aus.
Es ist schon das zweite Mal in diesem Jahr und die selbe Verletzung (vom Sport...).
Jetzt gibt's schon Gerüchte, dass er evtl nicht in die 4. mitgeht mit der Klasse, sondern Ms Lehrerin diese Klasse übernimmt.
BITTE NICHT!!! Noch ein Jahr halte ich diese Lehrerin nicht aus 🙈
@Nasty ich wär mir recht sicher, daß sie die MS im Regellehrplan gut schafft wenn sie sogar jetzt positiv ist. Nächstes Jahr hat sie ja dann die Teilung in Standard und AHS Standard, dh dann würde Mathe leichter als jetzt.
Ob man jetzt "strategisch" versucht einen AOSF zu bekommen wegen einem geschützten Lehrplatz ist eine andere Diskussion. Was anderes als ein geschützter Platz geht dann halt aber wahrscheinlich nicht. Gibts ev Beratungsstellen die euch sagen könnten wie sie ihre Chancen da jeweils einschätzen etc ?
@melly210 du bringst mich da gerade auf eine gute Idee. Ich werde Mal bei uns beim Jugendcoaching , sozialarbeitern nachfragen.
J ist halt mitten drin. Zu schlecht/langsam für "normal" zu gut für "Besonderheiten".
Ich würde wohl überall andere Antwort bekommen. Institutionen die sich für Behinderte einsetzen raten klar zu geschützten Lehrplätzen, Institutionen für Inklusion sehen das anders. Ich tu mir schwer richtig zu "planen".
Geh aber davon aus, dass meine entfernten Kollegen ihr Wissen und Erfahrung auspacken würden. Also werde Mal beim Jugendcoaching nachfragen.
@Nasty was sagen denn Selbstbetroffene dazu? Ihr habt doch Kontakte zu Erwachsenen zb. mit Rolli, was machen denn die? Welche Ausbildung haben die gemacht, sind sie happy damit? Kennst du Erwachsene mit vergleichbarem Handicap in solchen geschützten Stellen?
Wie gehts eigentlich nach der geschützten Lehre weiter? Wird das eine normale aber geschützte Stelle mit normalen Gehalt? Werden die Lehrlinge fix übernommen oder wo arbeiten die sonst als Gesellen?
Das würde ich mir anschauen vor einer Entscheidung...
also ich hab mir gestern beim begleiten der klasse wieder mal gedacht - hut ab vor unserer lehrerin, dass sie so viele ausflüge macht.
nicht falsch verstehen, die kinder sind größtenteils wirklich lieb und sicher nicht überdurchschnittlich anstrengend, aber es braucht nur 2,3 spezialisten (bei 24 schülern), die öfter aus der reihe tanzen, damit es sehr anstrengend wird 🤪
eigentlich sollte jeder elternteil mal begleiten, um das zu realisieren…. 🙊
@dani1220 2 wurden vom Bund übernommen und sind Office Assistenten in Magistraten. 3 nicht. (Geschützter Lehrplatz)
1 Buchhaltung bei uns in der Firma, 1 Nationalspieler im Rolli Basketball, macht aber auch noch was anders.
1 Hilfsarbeiter in der Küche (er kann stehen)
1 ist in einem zef in der Verwaltung.
1 VS Lehrer (der erst mitten im Berufsleben einen Unfall hatte)
4 haben studiert und machen jetzt nix. Teilweise mit 26 in invalitätsrente.
Also, da haben wir nicht viel Auswahl.
5 geschütze Lehrplätze , 3 ohne Job aber mit LAP. Sind erst um die 20 Jahre alt und kann noch werden.
Die anderen 5 hatten keinen Lehrplatz (küche) oder eine normale Ausbildung gemacht.
@Nasty beim Bund/Magistrat gibts immer wieder Behindertenstellen ausgeschrieben. Voraussetzung ist da was ich gesehen habe nur mindestens 50 % Behinderung. Selbiges gilt was ich auf die Schnelle gesehen habe auch für die Teilqualifizierung (geschützte Lehre). Ja da kommt man auch mit AOSF rein, aber auch mit "nur" einer Behinderung. Wenigstens offiziell ist das so. Ich denk wirklich, lasst euch da am besten gut beraten womit sie die besseren Chanchen hätte. Vielleicht auch dort https://www.neba.at/berufsausbildungsassistenz und deren Jugendcoaching https://www.neba.at/jugendcoaching?bundesland=wien#anbieter-innen
Die scheinen diese Teilqualifizierungen abzuwickeln und zu begleiten.
Ok @Nasty interessant, danke 🙂
Aber ich meinte nicht, dass du diese Erfahrungen mit mir hier teilst, sondern eben, dass diese Selbstbetroffenen dir (und J) einen Einblick und Perspektiven geben können.
Was sie erzählen wäre für mich wichtig, und als Ergänzung zu den Institutionen, die sich für Behinderte einsetzen +
zu geschützten Lehrplätzen raten, und den Institutionen für Inklusion, die es andersrum sehen.
Ich würde wissen wollen, ob die die arbeiten zufrieden mit ihren Jobs sind, und generell nach Schulwahl und ihren Ausbildungen von Lehre bis Studium fragen. Was würden sie jetzt anders machen, was war ein Fehler, was hätte einen positiven Unterschied gemacht.
Ihr habt über die Arbeit und Freizeit viele Kontakte mit Lebenserfahrung in dem Bereich, das ist schon ein Vorteil!
Elternsprechtag überstanden... M hat einen 2er auf den SU Test. Knapp den 1er verpasst.
O-Ton der Lehrerin: Wenn sogar die M so eine gute Note hat, kann der Test ja nicht so schwer gewesen sein.
Danke auch... (Der Test ist schlecht ausgefallen, es gibt einige 4er und 5er...)
Wir haben dieses Mal tatsächlich nicht sooo viel gelernt, wie für die anderen Tests, weil es mir nur wichtig war, dass der Test positiv ist. Und ich nicht schon wieder ein komplettes Lern-Wochenende für uns wollte.
Also anscheinend geht es auch so, oder das Thema ist ihr einfach besser gelegen.
In D und M steht sie auf 4. Spf ist jetzt mal kein Thema mehr. Aber in der MS sind alle informiert und sie wird dort auch Stunden mit dem Sonderschulpädagogen bekommen 😊
@melly210 neba "gehört" entfernt zu meinem Arbeitgeber. Da geh ich, wie gesagt mal fragen.
@dani1220 das weiß ich schon, es ist halt nur so unterschiedlich, dass mir die Erfahrungen nicht helfen. Die jungen haben zum Großteil keine Jobs. Die "Alten" hatten vor 20,30 Jahren keine Auswahlmöglichkeiten.
@Nasty genau das mit "keine Jobs" ist ja das Thema. Leider trifft das im Behindertenbereich Viele. Nur 16 % der Behinderten sind berufstätig, obwohl viel mehr arbeiten wollen würden. Deshalb wäre die Frage mit welchem Weg sie die größeren Chancen hat nach der Lehre tatsächlich einen Job zu bekommen.
Ggf auch nochmal konkret fragen ob der Behindertenstatus so wie sie ihn hat reicht um eine Teillehre machen zu können. Laut der Homepage theoretisch ja. AOSF ODER Behinderung ODER kein positiver MS-Abschluß in Standard. Wenn ja wäre eine Möglichkeit diese Entscheidung noch paar Jahre rauszuschieben indem sie normal die Regelschule macht, danach wäre sowohl normale Lehre als auch Teillehre möglich und ihr könntet gemeinsam mit ihr entscheiden wenn sie 14 ist.
Das Ziel für mich wäre immer möglichst selbstbestimmt leben, und dazu gehört ein Job mit einem Lohn (nicht Taschengeld). Das wäre im Gespräch mit Betroffenen und Experten ganz wichtig: was hat oder hätte hier die besten Chancen gebracht
Die ohne Job haben alle Regelschule , teilweise Gym, maturiert und Studium. Sind aber seelische Wracks. Depressiv und haben sich immer als falsch wahrgenommen, teilweise von den Familien, dem Umfeld gedrängt und verpflichtet wenigstens im Kopf "richtig" zu sein, wenn schon der Körper behindert ist.
Sie hatten alle das Gefühl funktionieren zu müssen, der Gesellschaft zu entsprechen ohne je richtig in eine Gemeinschaft integriert gewesen zu sein.
Es geht mir in erster Linie um das seelische Wohl. Und dazu gehört eine perfekte schulische Karriere nur zweitrangig.
Zu einem selbstbestimmten Leben gehört vor allem Selbstvertrauen und Lebensfreude . Was nützt ein Regellehrplan oder normale Lehre wenn man daran zu Grunde geht.
J hat 100 Prozent Behinderung. Unbefristet.
Also wahrscheinlich wurscht welcher Lehrplan. Sie hätte auch so Anspruch auf Teilquali.
Die seelische Gesundheit ist grundlegend, behindert oder nicht. Da ist die Ausbildung dann nicht ausschlaggebend.
Umgekehrt ist dauerhafte Arbeitslosigkeit auch nicht selten ein Trigger für Depresionen.
Leider wird es eher nicht leichter und unsere Kinder werden sich in einer härteren Arbeitswelt behaupten müssen wo gleichzeitig alles teurer wird
@Nasty wenn sie ohnehin Anspruch auf Teilquali hat, dann schaut doch erstmal wie sie im MS Standard Lehrplan zurechtkommt ?
Wenn sie sogar jetzt bevor sich das Niveau trennt in Mathe positiv ist, dann nach der Trennung wahrscheinlich erst recht. Lasst ihr doch die Chance auf eine Regel-Lehre und überlegt mit ihr gemeinsam wenn sie 14 ist ob sie Regel-Lehre oder Teilquali macht würde ich sagen. Wenn ihr jetzt ohne daß sie überhaupt negativ ist einen AOSF geben lasst, macht ihr ihr diese Türe quasi vorbeugend zu.
Sie bekommt den ASo nicht einfach so.
Die Schule lässt sie testen. Wenn sie wie in der VS im unteren Durchschnitt ist, kriegen wir den eh nicht. Wenn sie weit darunter liegt müsste man den Lehrplan Wechsel auch erst beantragen. So weit sind wir ja noch gar nicht.Wir folgen dem Rat der Psychologin, was immer der Test ergibt.
Ich wehre mich weder in die eine noch in die andere Richtung. Finde es nicht schlimm eine neue Diagnostik zu machen. J kennt das und nimmt das leicht.
@Nasty wenn ihr der Test und das Gespräch mit der Psychologin nichts ausmacht, dann find ich's gut, dass ihr das machen lasst.
Danach kann man immer noch entscheiden, sofern das Ergebnis nicht eindeutig ist.
J wird's immer sicherer haben als andere/durchschnittsteenager bzw später Erwachsene, umso wichtiger, dass sie eine gutes Selbstwert hat und wenn sie dann mit einem anderen Lehrplan später einen Vorteil hat, kann ich eure Überlegungen schon nachvollziehen.
@Wölfin sie kennt die jährliche ED außerhalb der Schule. Ist für sie wie eine Arzt Kontrolle. Wir kennen das nicht anders und gehört für alle Bereiche dazu.
Das Krankheitsbild lässt leicht Verschlechterungen zu, die wollen wir natürlich nicht übersehen und halten uns daran.
Wenn da einmal der kognitive Teil über die Schule stattfindet (wie einmal schon in der VS) ist das nichts außergewöhnliches.
Ich muss da immer an @RoterSommermond s Sohn denken, der hatte Probleme mit diesen Tests, weil es ihn halt als "Anders" dargestellt hat oder ihn daran erinnert hat.
J hat eine offensichtliche Behinderung, die ihr mehr als bewusst ist, die präsent ist, da gibt's nix zu vertuschen oder zu überspielen.
Wir haben ihr beigebracht das anzunehmen, auch wenns nicht immer einfach ist und auch noch etliches auf uns zu kommen wird.
Das körperliche lässt sich halt nicht "überspielen".
Sie müssen zuerst Stichwörter zu 6 Bildern schreiben, dann die Geschichte unter Beachtung verschiedener Punkte.
Einleitung, Hauptteil, Schluss natürlich, im Hauptteil Spannung aufbauen, Namen geben, Gefühle und Gegenstände beschreiben, Wörtliche Rede einbauen.... Mindestens 1,5 A4 Seiten.
Klingt eigentlich machbar, wenn's zeitlich klappt. Sie üben das aber auch gut in der Schule. Werden daheim also nur die Punkte durchgehen die erfüllt werden sollen.
@vonni7 war recht kurz, so mittel. unsere lehrerin ist eh bemüht und toll aber so positiv sind wir da nicht rausgegangen. leider wird V mittlerweile von gewissen kindern wegen nichtigkeiten gehänselt und ausgelacht.. ihn da wieder aufzubauen und zu motivieren ist halt schwer weil ich nicht dabei bin und weiss was wirklich los war. V erzählt nur das nötigste und geht nicht weiter drauf ein, lehrerin meinte sie bekommt das nicht mit und er hat da auch nie etwas gesagt.
eine 2. lehrerin die dabei war meinte dann, dass er eventuell hort mit schule verwechselt weil ihr da auch schon was aufegfallen ist (im hort gehts leider noch "schlimmer" zu, wird aber nicht beachtet) - er hat das dann 3x verneint und gesagt es ist in der schulzeit, wobei das für mich sowieso egal ist ob hort oder schule weils sowieso die gleichen kinder aus seiner klasse sind 🤷🏻♀️
nächste woche ist dann elternsprechtag, mal schauen ob sie dazu noch was sagt 🙈
@yve412 das klingt ja schon nach Mobbing nicht "nur" ein bisschen gegenseitig necken.
Welche Klasse ist das? Ich finde, da muss mehr kommen von Lehrerin als hin- und herschieben in Hort statt Verantwortung für ihre Schüler zu zeigen.
Tut mir leid für V, grad wenn es im Hort dann weitergeht von der Schule hat er den ganzen Tag dieses Thema...
@yve412
das tut mir wirklich leid für v. 😩 hoffentlich achtet die klassenlehrerin jetzt vermehrt darauf bzw. würde ich v. auch dazu anhalten, ihr bei vorfällen bescheid zu geben. sehe sie da auch in der verantwortung, um gegenzuwirken.
habt ihr die möglichkeit, im hort ein entwicklungsgespräch zu bekommen und das ganze zu thematisieren?
bei uns werden solche gespräche angeboten und ich hab mir jetzt erstmals einen termin gemacht, weil ich ihre meinung zu bestimmten themen hören möchte.
wegen dem stärken und aufbauen würde ich mir professionelle unterstützung suchen, aber da seid ihr ja eh dran.
@dani1220 2. klasse vs
leider ist da viel dem elternhaus zuzuschreiben 😬 kann auch die lehrerin verstehen, dass sie da nicht wirklich reagieren kann, ausser vll die eltern zu holen. bei der einen familie denke ich aber bringts auch 0,0 wenn die zu einem gespräch kommen, da würds sicher noch mehr 😬
@vonni7 das sowieso 😫 er hat aber schon auch etwas eingesehen, dass da die gewissen kinder unrecht haben. in der situation selbst ist er halt leider absolut übefordert und weiss sich nicht zu helfen. ich bin jetzt aber auch nicht so eine, die sagt mach xyz/sag xyz in dieser situation weils sowieso nix bringt ausser, dass es vll mehr eskaliert und sie noch mehr futter haben 🙊
er weiss auch von mir und der lehrerin persönlich, dass er jederzeit zu ihr kommen und reden kann. wenn er angst hat, dass das genau diese kinder sehen dann zB in pausen oder "unauffällig" wenn er etwas abgibt oder so. mir erzählt er ja nichts - frag jeden tag und es heisst immer war super, alles ok, gut gefallen etc. 4 tage später steht im elternheft ich soll bitte in die schule zu einem gespräch 🫠🙈 ich hoffe einfach, es passt bald wieder 😔
Leider ist es den Kindern selber oft unangenehm sogar vor den Eltern - das ist eine typische Auswirkung von Mobbing. Noch dazu wollen die Kinder ihre Eltern nicht beunruhigen usw - also alles Sachen, die einen 2. Klässler noch nicht beschäftigen sollen sondern unbeschwert Schüler sein. Hoffe ihr könnt doch was erreichen!
danke euch, versteh auch nicht. warum das alles immer früher wird. bei mir hatts damals in der 1.hs angefangen. nur weil ich leicht abstehende ohren habe 🤦🏻♀️
aber mehr als gut zureden kann ich derzeit nicht.. hoffentlich kann ers schnell aufarbeiten, dass es ihm egal wird oder er zumindest einfacher damit umgehen lernt 😵💫
Ich finds einfach scheiße. Kein Wunder, dass Integration nicht funktioniert, wenn schon Nichtigkeit zu Mobbing führt.
Ich versteh einfach nicht, wie man seinen Kindern so wenig Empathie oder Normalität mitgeben kann, dass sie so werden. Was haben die "Täter" für ein Umfeld?. Manchmal sind's auch Ja-sager, die halt dazu gehören wollen. Aber irgendeiner von denen muss ja angefangen haben und diesem fehlt es scheinbar an allem, dass zwischenmenschlich funktionieren sollte.
Ich versteh auch nicht wenn man sagt, "ach sind ja noch Kinder, die sind halt gemein" aus diesen Kindern werden auch Erwachsene die Integration in jeder Form verhindern. An dieser Gesellschaft scheitert alles. Nur, weil eine große Handvoll keine Werte vermittelt. 😵💫😠
Meine Große wird, seitdem sie in der Klasse gesagt hat, dass sie AuDHS hat, von mind. einem Kind als behindert bezeichnet. Und das natürlich abwertend. Integration wird leider nie so funktionieren, wie wir es uns wünschen würden, da es immer solche Kinder geben wird. Und ja, ich glaube auch, dass es da am Elternhaus scheitert. Dieses besagte Kind ist ein ganz unmögliches Kind in vielerlei Hinsicht, aber oft hab ich das Gefühl, dass all das Reden bei diesem Kind nichts bringt. Deshalb stärke ich jeden Tag mein Kind, das sowieso schon mit dem Selbstbewusstsein zu kämpfen hat und aufgrund ihrer Diagnose vieles anders/intensiver empfindet. Es kotzt mich an, dass unsere Gesellschaft so ist wie sie ist und Empathie, Rücksichtnahme, … für viele Menschen Fremdwörter sind.
@yve412 es tut mir leid, dass dein Sohn so etwas erleben muss. Stärke ihn, so gut es geht. Und wenn sich nichts ändert, dann würde ich tatsächlich auch mal ein Gespräch mit den Eltern der besagten Kinder führen.
@Talia56 wie hat sie in der Schule erzählt von ihrer Diagnose? So "offiziell" mit Erklärung, oder eher so nebenbei?
Ich finde den Vorschlag, dass Kinder ihre Diagnose quasi als Referat erklären genau aus diesem Grund sehr riskant, leider. Ich wollte eher nichts in der Schule / Klasse sagen, aber Sohn hat selber im Unterricht erzählt, dass er ADHS hat - in seiner Klasse war es zum Glück kein Problem, aber ich war im ersten Moment ziemlich besorgt deswegen
@dani1220 sie wollte es erzählen. Ich glaube, es war im Zuge der Klassenrunde, die sie 1 Mal pro Woche haben. Sie hat es ja lange genug abgestritten und negiert, dass sie es hat. Aber irgendwann kam sie zu mir und hat gemeint, dass sie es erzählen möchte. Ich habe sie darin bestärkt, da ich es extrem mutig und toll finde, denn nur so kann es normalisiert werden, indem man darüber spricht. Ich hatte die Hoffnung, dass es die Pädagoginnen gut begleiten, was sie ja auch tun, aber halt nur, wie weit sie es halt können. Das ist jetzt über 1 Jahr her. Dieses Schuljahr hat sie auch noch ein Referat darüber gehalten, aber vor allem auf persönlicher Ebene - also z.B. wie fühlen sich Menschen, wenn man das und das macht. Meiner Meinung nach ein top Referat, aber ja, für solche Kinder zu komplex. 🙈
Ich finde es nicht richtig, sich dafür zu schämen was man hat. Finde es sogar wichtig offen darüber zu sprechen.
Bei J war es in der VS so, dass offen im Unterricht darüber geredet wurde. Also von jedem. Sie hatte ja mehrere I Kinder in der Klasse. Ist daher vielleicht ein Unterschied ob man allein ist oder in einer Gruppe mehrere mit Diagnosen sind, aber genau solche Gespräche und Erklärungen können Barrieren abbauen.
Ich bin sicher, dass die Klasse irgendwo vom Rollstuhl profitiert hat und später weniger Berührungsängste hat.
Die Kinder werden auch ihren Kindern noch erzählen, dass sie mit einer Rollstuhlfahrerin in der Klasse waren und das "normal" ist.
Durch schweigen löst man die Integrationsprobleme jedenfalls ganz sicher nicht. Ich finde es höchst wichtig "Anders" sein normal und sichtbar zu machen.
Ich finde Offenheit auch am besten, wegen einer Diagnose muss man sich nicht schämen.
Aber die Klassen und einige Lehrpersonen meiner Kinder haben sich nicht safe angefühlt und ich wollte nicht, dass mein Kind offen spricht und sich öffnet und dafür gemobbt wird im schlimmsten Fall. Waren aber nie I- Klassen.
Jedenfalls bin ich froh, dass Sohn mittlerweile proaktiv und offen zur Diagnose steht, und das in der Klasse gut akzeptiert wird - kann leider auch anders sein.
Generell gib ich meinen Kindern mit, auf ihr Bauchgefühl zu hören - nicht jede Gruppe hat es verdient, persönliche Details aus dem eigenen Leben zu erfahren. Oft ist es gut, aktiv Themen anzusprechen, und manchmal kommt es darauf an, wie stark und gefestigt man ist um eine möglicherweise verletzende Reaktion auszuhalten
@dani1220 bei uns gibt es halt nichts zu verschweigen was J betrifft. Körperbehinderung ist halt so sichtbar wie Haarfarbe.
Ich kann zu den Jungs nicht sagen sie sollen nach Gefühl entscheiden und zu ihr, dass sie falsche Reaktionen aushalten muss.
Sie wissen alle, dass es immer mal jemand gibt die es als "Krankheit/Behinderung sehen. R sieht sein ADHS fast als Superkraft. Mehrere Dinge gleichzeitig zu können, schnelle Auffassungsgabe, Unmengen an Energie zu haben....etc. Die Defizite wie Konzentration sind da, aber beeinträchtigen ihn nicht im Alltag und da kann man dran arbeiten.
Also wir sind für Offenheit und Reaktionen akzeptieren. Es kann jeder seine Meinung haben.
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Mathe SA schon wieder retour bekommen.
Unsere obligatorische 4. 🙈 Bin "zufrieden" hab nichts anderes erwartet.
Wieder mit blöden Fehlern. 1weiter vergessen oder Komma verrutscht, weil schlampig geschrieben.
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Ein Abschlusszeugnis aus der MS ist zwar nach Jahrzehnten als Erwachener nichts was man oft zeigen muss, aber ASO Lehrplan in dem einem Fach würde sie später vielleicht schon im Selbstbewusstsein beeinflussen und macht es vielleicht doch für sie mental schwieriger, irgendeine Qualifikation in 20 Jahren zu machen wo steht: Aufnahmebedingung positiver Pflichtschulabschluss oder so.
Jetzt ist sie schon so weit gekommen im normalen Lehrplan und scheint ja eigentlich gut dabei zu sein!
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Wir lassen nächstes Jahr mal austesten. Also die Schule. Da dauert eh alles eeeewig.
Wird dann je nach Ergebnis gemeinsam entschieden.
Diese Tests kennt J seit immer und sind für sie nichts, was sie "mitnimmt".
Es ist ja noch nichts fix.
Bezüglich geschütztem Lehrplatz z.b. beim Bund wäre ein ASO sogar Vorraussetzung.
Ich mach mir die Entscheidung nicht so leicht wie es sich hier liest😊
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Wir hatten die schon im Oktober und bin echt froh, die Kinder fahren schon einiges allein mit dem Rad und treffen sich ☺️
Wir haben nächste Woche noch IKM Mathe, und Mathe SA am 2.6. erst. Heute ist Deusch SA... aber sonst haben wir glaub ich schon das meiste erledigt (hoffentlich).
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einem termin gebeten. der grosse dürfte derzeit nicht so gut drauf sein.. naja, bin mal gespannt, morgen solls soweit sein. hab ihn dann gefragt, was los ist und bin gespannt ob die lehrerin das gleiche sagt oder was da dann wieder auf mich zukommen wird oder ob sie gar nichts weiss und intuitiv an mich herantritt 🙈🙉
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Es ist schon das zweite Mal in diesem Jahr und die selbe Verletzung (vom Sport...).
Jetzt gibt's schon Gerüchte, dass er evtl nicht in die 4. mitgeht mit der Klasse, sondern Ms Lehrerin diese Klasse übernimmt.
BITTE NICHT!!! Noch ein Jahr halte ich diese Lehrerin nicht aus 🙈
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daumen für ein gutes gespräch sind gedrückt!
ohje @corni 😩 das wäre nicht optimal, gerade wenn schon ein ende in sicht ist.
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Ob man jetzt "strategisch" versucht einen AOSF zu bekommen wegen einem geschützten Lehrplatz ist eine andere Diskussion. Was anderes als ein geschützter Platz geht dann halt aber wahrscheinlich nicht. Gibts ev Beratungsstellen die euch sagen könnten wie sie ihre Chancen da jeweils einschätzen etc ?
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J ist halt mitten drin. Zu schlecht/langsam für "normal" zu gut für "Besonderheiten".
Ich würde wohl überall andere Antwort bekommen. Institutionen die sich für Behinderte einsetzen raten klar zu geschützten Lehrplätzen, Institutionen für Inklusion sehen das anders. Ich tu mir schwer richtig zu "planen".
Geh aber davon aus, dass meine entfernten Kollegen ihr Wissen und Erfahrung auspacken würden. Also werde Mal beim Jugendcoaching nachfragen.
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Wie gehts eigentlich nach der geschützten Lehre weiter? Wird das eine normale aber geschützte Stelle mit normalen Gehalt? Werden die Lehrlinge fix übernommen oder wo arbeiten die sonst als Gesellen?
Das würde ich mir anschauen vor einer Entscheidung...
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nicht falsch verstehen, die kinder sind größtenteils wirklich lieb und sicher nicht überdurchschnittlich anstrengend, aber es braucht nur 2,3 spezialisten (bei 24 schülern), die öfter aus der reihe tanzen, damit es sehr anstrengend wird 🤪
eigentlich sollte jeder elternteil mal begleiten, um das zu realisieren…. 🙊
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1 Buchhaltung bei uns in der Firma, 1 Nationalspieler im Rolli Basketball, macht aber auch noch was anders.
1 Hilfsarbeiter in der Küche (er kann stehen)
1 ist in einem zef in der Verwaltung.
1 VS Lehrer (der erst mitten im Berufsleben einen Unfall hatte)
4 haben studiert und machen jetzt nix. Teilweise mit 26 in invalitätsrente.
Also, da haben wir nicht viel Auswahl.
5 geschütze Lehrplätze , 3 ohne Job aber mit LAP. Sind erst um die 20 Jahre alt und kann noch werden.
Die anderen 5 hatten keinen Lehrplatz (küche) oder eine normale Ausbildung gemacht.
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Die scheinen diese Teilqualifizierungen abzuwickeln und zu begleiten.
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Aber ich meinte nicht, dass du diese Erfahrungen mit mir hier teilst, sondern eben, dass diese Selbstbetroffenen dir (und J) einen Einblick und Perspektiven geben können.
Was sie erzählen wäre für mich wichtig, und als Ergänzung zu den Institutionen, die sich für Behinderte einsetzen +
zu geschützten Lehrplätzen raten, und den Institutionen für Inklusion, die es andersrum sehen.
Ich würde wissen wollen, ob die die arbeiten zufrieden mit ihren Jobs sind, und generell nach Schulwahl und ihren Ausbildungen von Lehre bis Studium fragen. Was würden sie jetzt anders machen, was war ein Fehler, was hätte einen positiven Unterschied gemacht.
Ihr habt über die Arbeit und Freizeit viele Kontakte mit Lebenserfahrung in dem Bereich, das ist schon ein Vorteil!
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O-Ton der Lehrerin: Wenn sogar die M so eine gute Note hat, kann der Test ja nicht so schwer gewesen sein.
Danke auch... (Der Test ist schlecht ausgefallen, es gibt einige 4er und 5er...)
Wir haben dieses Mal tatsächlich nicht sooo viel gelernt, wie für die anderen Tests, weil es mir nur wichtig war, dass der Test positiv ist. Und ich nicht schon wieder ein komplettes Lern-Wochenende für uns wollte.
Also anscheinend geht es auch so, oder das Thema ist ihr einfach besser gelegen.
In D und M steht sie auf 4. Spf ist jetzt mal kein Thema mehr. Aber in der MS sind alle informiert und sie wird dort auch Stunden mit dem Sonderschulpädagogen bekommen 😊
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@dani1220 das weiß ich schon, es ist halt nur so unterschiedlich, dass mir die Erfahrungen nicht helfen. Die jungen haben zum Großteil keine Jobs. Die "Alten" hatten vor 20,30 Jahren keine Auswahlmöglichkeiten.
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Ggf auch nochmal konkret fragen ob der Behindertenstatus so wie sie ihn hat reicht um eine Teillehre machen zu können. Laut der Homepage theoretisch ja. AOSF ODER Behinderung ODER kein positiver MS-Abschluß in Standard. Wenn ja wäre eine Möglichkeit diese Entscheidung noch paar Jahre rauszuschieben indem sie normal die Regelschule macht, danach wäre sowohl normale Lehre als auch Teillehre möglich und ihr könntet gemeinsam mit ihr entscheiden wenn sie 14 ist.
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Sie hatten alle das Gefühl funktionieren zu müssen, der Gesellschaft zu entsprechen ohne je richtig in eine Gemeinschaft integriert gewesen zu sein.
Es geht mir in erster Linie um das seelische Wohl. Und dazu gehört eine perfekte schulische Karriere nur zweitrangig.
Zu einem selbstbestimmten Leben gehört vor allem Selbstvertrauen und Lebensfreude . Was nützt ein Regellehrplan oder normale Lehre wenn man daran zu Grunde geht.
J hat 100 Prozent Behinderung. Unbefristet.
Also wahrscheinlich wurscht welcher Lehrplan. Sie hätte auch so Anspruch auf Teilquali.
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Umgekehrt ist dauerhafte Arbeitslosigkeit auch nicht selten ein Trigger für Depresionen.
Leider wird es eher nicht leichter und unsere Kinder werden sich in einer härteren Arbeitswelt behaupten müssen wo gleichzeitig alles teurer wird
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Wenn sie sogar jetzt bevor sich das Niveau trennt in Mathe positiv ist, dann nach der Trennung wahrscheinlich erst recht. Lasst ihr doch die Chance auf eine Regel-Lehre und überlegt mit ihr gemeinsam wenn sie 14 ist ob sie Regel-Lehre oder Teilquali macht würde ich sagen. Wenn ihr jetzt ohne daß sie überhaupt negativ ist einen AOSF geben lasst, macht ihr ihr diese Türe quasi vorbeugend zu.
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Die Schule lässt sie testen. Wenn sie wie in der VS im unteren Durchschnitt ist, kriegen wir den eh nicht. Wenn sie weit darunter liegt müsste man den Lehrplan Wechsel auch erst beantragen. So weit sind wir ja noch gar nicht.Wir folgen dem Rat der Psychologin, was immer der Test ergibt.
Ich wehre mich weder in die eine noch in die andere Richtung. Finde es nicht schlimm eine neue Diagnostik zu machen. J kennt das und nimmt das leicht.
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Danach kann man immer noch entscheiden, sofern das Ergebnis nicht eindeutig ist.
J wird's immer sicherer haben als andere/durchschnittsteenager bzw später Erwachsene, umso wichtiger, dass sie eine gutes Selbstwert hat und wenn sie dann mit einem anderen Lehrplan später einen Vorteil hat, kann ich eure Überlegungen schon nachvollziehen.
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Das Krankheitsbild lässt leicht Verschlechterungen zu, die wollen wir natürlich nicht übersehen und halten uns daran.
Wenn da einmal der kognitive Teil über die Schule stattfindet (wie einmal schon in der VS) ist das nichts außergewöhnliches.
Ich muss da immer an @RoterSommermond s Sohn denken, der hatte Probleme mit diesen Tests, weil es ihn halt als "Anders" dargestellt hat oder ihn daran erinnert hat.
J hat eine offensichtliche Behinderung, die ihr mehr als bewusst ist, die präsent ist, da gibt's nix zu vertuschen oder zu überspielen.
Wir haben ihr beigebracht das anzunehmen, auch wenns nicht immer einfach ist und auch noch etliches auf uns zu kommen wird.
Das körperliche lässt sich halt nicht "überspielen".
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Schwerer, nicht sicherer.
Autokorrektur 🫣
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wie ist denn dein gespräch in der schule gelaufen?
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Sie müssen zuerst Stichwörter zu 6 Bildern schreiben, dann die Geschichte unter Beachtung verschiedener Punkte.
Einleitung, Hauptteil, Schluss natürlich, im Hauptteil Spannung aufbauen, Namen geben, Gefühle und Gegenstände beschreiben, Wörtliche Rede einbauen.... Mindestens 1,5 A4 Seiten.
Klingt eigentlich machbar, wenn's zeitlich klappt. Sie üben das aber auch gut in der Schule. Werden daheim also nur die Punkte durchgehen die erfüllt werden sollen.
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eine 2. lehrerin die dabei war meinte dann, dass er eventuell hort mit schule verwechselt weil ihr da auch schon was aufegfallen ist (im hort gehts leider noch "schlimmer" zu, wird aber nicht beachtet) - er hat das dann 3x verneint und gesagt es ist in der schulzeit, wobei das für mich sowieso egal ist ob hort oder schule weils sowieso die gleichen kinder aus seiner klasse sind 🤷🏻♀️
nächste woche ist dann elternsprechtag, mal schauen ob sie dazu noch was sagt 🙈
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Welche Klasse ist das? Ich finde, da muss mehr kommen von Lehrerin als hin- und herschieben in Hort statt Verantwortung für ihre Schüler zu zeigen.
Tut mir leid für V, grad wenn es im Hort dann weitergeht von der Schule hat er den ganzen Tag dieses Thema...
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das tut mir wirklich leid für v. 😩 hoffentlich achtet die klassenlehrerin jetzt vermehrt darauf bzw. würde ich v. auch dazu anhalten, ihr bei vorfällen bescheid zu geben. sehe sie da auch in der verantwortung, um gegenzuwirken.
habt ihr die möglichkeit, im hort ein entwicklungsgespräch zu bekommen und das ganze zu thematisieren?
bei uns werden solche gespräche angeboten und ich hab mir jetzt erstmals einen termin gemacht, weil ich ihre meinung zu bestimmten themen hören möchte.
wegen dem stärken und aufbauen würde ich mir professionelle unterstützung suchen, aber da seid ihr ja eh dran.
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leider ist da viel dem elternhaus zuzuschreiben 😬 kann auch die lehrerin verstehen, dass sie da nicht wirklich reagieren kann, ausser vll die eltern zu holen. bei der einen familie denke ich aber bringts auch 0,0 wenn die zu einem gespräch kommen, da würds sicher noch mehr 😬
@vonni7 das sowieso 😫 er hat aber schon auch etwas eingesehen, dass da die gewissen kinder unrecht haben. in der situation selbst ist er halt leider absolut übefordert und weiss sich nicht zu helfen. ich bin jetzt aber auch nicht so eine, die sagt mach xyz/sag xyz in dieser situation weils sowieso nix bringt ausser, dass es vll mehr eskaliert und sie noch mehr futter haben 🙊
er weiss auch von mir und der lehrerin persönlich, dass er jederzeit zu ihr kommen und reden kann. wenn er angst hat, dass das genau diese kinder sehen dann zB in pausen oder "unauffällig" wenn er etwas abgibt oder so. mir erzählt er ja nichts - frag jeden tag und es heisst immer war super, alles ok, gut gefallen etc. 4 tage später steht im elternheft ich soll bitte in die schule zu einem gespräch 🫠🙈 ich hoffe einfach, es passt bald wieder 😔
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aber mehr als gut zureden kann ich derzeit nicht.. hoffentlich kann ers schnell aufarbeiten, dass es ihm egal wird oder er zumindest einfacher damit umgehen lernt 😵💫
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Ich versteh einfach nicht, wie man seinen Kindern so wenig Empathie oder Normalität mitgeben kann, dass sie so werden. Was haben die "Täter" für ein Umfeld?. Manchmal sind's auch Ja-sager, die halt dazu gehören wollen. Aber irgendeiner von denen muss ja angefangen haben und diesem fehlt es scheinbar an allem, dass zwischenmenschlich funktionieren sollte.
Ich versteh auch nicht wenn man sagt, "ach sind ja noch Kinder, die sind halt gemein" aus diesen Kindern werden auch Erwachsene die Integration in jeder Form verhindern. An dieser Gesellschaft scheitert alles. Nur, weil eine große Handvoll keine Werte vermittelt. 😵💫😠
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@yve412 es tut mir leid, dass dein Sohn so etwas erleben muss. Stärke ihn, so gut es geht. Und wenn sich nichts ändert, dann würde ich tatsächlich auch mal ein Gespräch mit den Eltern der besagten Kinder führen.
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Ich finde den Vorschlag, dass Kinder ihre Diagnose quasi als Referat erklären genau aus diesem Grund sehr riskant, leider. Ich wollte eher nichts in der Schule / Klasse sagen, aber Sohn hat selber im Unterricht erzählt, dass er ADHS hat - in seiner Klasse war es zum Glück kein Problem, aber ich war im ersten Moment ziemlich besorgt deswegen
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Bei J war es in der VS so, dass offen im Unterricht darüber geredet wurde. Also von jedem. Sie hatte ja mehrere I Kinder in der Klasse. Ist daher vielleicht ein Unterschied ob man allein ist oder in einer Gruppe mehrere mit Diagnosen sind, aber genau solche Gespräche und Erklärungen können Barrieren abbauen.
Ich bin sicher, dass die Klasse irgendwo vom Rollstuhl profitiert hat und später weniger Berührungsängste hat.
Die Kinder werden auch ihren Kindern noch erzählen, dass sie mit einer Rollstuhlfahrerin in der Klasse waren und das "normal" ist.
Durch schweigen löst man die Integrationsprobleme jedenfalls ganz sicher nicht. Ich finde es höchst wichtig "Anders" sein normal und sichtbar zu machen.
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Aber die Klassen und einige Lehrpersonen meiner Kinder haben sich nicht safe angefühlt und ich wollte nicht, dass mein Kind offen spricht und sich öffnet und dafür gemobbt wird im schlimmsten Fall. Waren aber nie I- Klassen.
Jedenfalls bin ich froh, dass Sohn mittlerweile proaktiv und offen zur Diagnose steht, und das in der Klasse gut akzeptiert wird - kann leider auch anders sein.
Generell gib ich meinen Kindern mit, auf ihr Bauchgefühl zu hören - nicht jede Gruppe hat es verdient, persönliche Details aus dem eigenen Leben zu erfahren. Oft ist es gut, aktiv Themen anzusprechen, und manchmal kommt es darauf an, wie stark und gefestigt man ist um eine möglicherweise verletzende Reaktion auszuhalten
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Ich kann zu den Jungs nicht sagen sie sollen nach Gefühl entscheiden und zu ihr, dass sie falsche Reaktionen aushalten muss.
Sie wissen alle, dass es immer mal jemand gibt die es als "Krankheit/Behinderung sehen. R sieht sein ADHS fast als Superkraft. Mehrere Dinge gleichzeitig zu können, schnelle Auffassungsgabe, Unmengen an Energie zu haben....etc. Die Defizite wie Konzentration sind da, aber beeinträchtigen ihn nicht im Alltag und da kann man dran arbeiten.
Also wir sind für Offenheit und Reaktionen akzeptieren. Es kann jeder seine Meinung haben.