Die müssen sich das selbst ausmachen

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Kommentare

  • JajoJajo

    Posts: 315

    Wirklich viele interessante Ansichten.

    Vielleicht fehlt mir und meinem Sohn einfach noch die Übung in so Spieletreffen.
    Die fanden bei uns die letzten 2 Jahre eigentlich fast nur draußen als Spaziergang statt, und da gibt's/gabs zu 95% keinen Streit.
    Davor war er noch zu klein um wirklich MIT jemanden zu spielen.

  • keakea

    Posts: 1,482

    @jajo dir vielleicht aber dein Sohn ist im Kindergarten oder? Der übt eh jeden Tag 😉

    Ich möchte noch was sagen zu dem Thema, wir müssen schon den Kindern beibringen sich „zivilisiert“ zu verhalten.

    Erstens find ich das geht gar nicht. Da müsste ich als Mutter wirklich die ganze Zeit direkt daneben stehen und jeden zweiten Satz unterbrechen. Die Kinder könnten keine Unterhaltung mehr führen. Wie machst du das @cassi?

    Zweitens bin ich der Meinung dass es ein Problem ist dass die Eltern/erwachsenen sowieso schon viel zu viel mitmischen. Kinder spielen quasi gar nicht mehr ohne Aufsicht. Das hat sich radikal geändert im Vergleich zu früher. Kinder spielen aber anders wenn sie alleine sind. Ich finde das schlecht, es hemmt die Kinder in ihrer Entwicklung. Sie müssen nie alleine Probleme lösen.

    Natürlich sollten sich Kinder zivilisiert verhalten. Ich bringe meinen Kindern bei dass es absolute verbote gibt - alles was dem anderen Kind weh tut (körperlich oder emotional). Ich möchte ihnen auch viele andere „zivilisierte“ Verhaltensweisen mitgeben. Aber ich glaube die Basis für diese Verhaltensweisen ist dass sie mit sich im Reinen sind, genug Sicherheit fühlen, und zufrieden mit ihrem Platz in der Gruppe sind. Ein Kind dass selbst unsicher ist wird nie nett zu einem anderen Kind sein sondern selber nach unten hacken um seinen Platz in der Gruppe zu sichern. Da kann ich als Elternteil 1000 mal predigen dass sie nett sein sollen, das werden sie nicht machen.
  • CassiCassi

    Posts: 2,119

    @kea
    Ich möchte noch was sagen zu dem Thema, wir müssen schon den Kindern beibringen sich „zivilisiert“ zu verhalten.

    Erstens find ich das geht gar nicht. Da müsste ich als Mutter wirklich die ganze Zeit direkt daneben stehen und jeden zweiten Satz unterbrechen. Die Kinder könnten keine Unterhaltung mehr führen. Wie machst du das @cassi?

    Das verstehe ich jetzt nicht ganz, wie Du das meinst? 🤔 Wenn sich meine Kinder unterhalten/mit anderen spielen, muss ich weder die ganze Zeit danebenstehen, noch jeden zweiten Satz unterbrechen 🤷🏼‍♀️
  • sosososo

    Posts: 376

    edited 16. April, 12:40
    Wenn der Altersunterschied zu groß ist, würde ich definitiv einschreiten und vermitteln. Entweder für das jüngere Kind sprechen. zB Sieht aus, als möchte sie /er XY nicht... oder Alternativen anbieten/abwechseln etc.

    Schwierig finde ich es auch immer, wenn die Eltern eines fremden Kindes, das andere stört, am Spielplatz anderwertig beschäftigt sind. Und eben problematische Situationen übersehen oder nicht mitbekommen. Ich möchte nicht andere Kinder belehren müssen oder so. Würde umgekehrt auch nicht wollen, das jemand Fremder mit meinem Kind schimpft. Da wärs mir lieber ich werd zuerst auf das Fehlverhalten aufmerksam gemacht. Im Freundeskreis ist es mMn ok, wenn da auch mal andere Erwachsene ermahnen oder eingreifen. Kommt bei uns manchmal vor, da viele jüngere Kinder haben.

    Ich ermutige meinen Sohn klar zu sagen, wenn er etwas nicht mag und umgekehrt die Grenzen anderer zu achten. Als Alternative kann er sich immer noch eine andere Beschäftigung suchen. Oder ich frage, ob er einen Vorschlag hat, was man da machen könnte. Hauen/Sand werfen/schubsen etc geht natürlich gar nicht, da schreite ich sofort ein.

    Generell kommt es finde ich sehr stark auf die jeweilige Konstellation an. Bei gleich alten, etwa gleich starken und vom Charakter her ähnlichen Kids, kann man sie mit 3, 4 Jahren meiner Meinung auch schon Konflikte allein austragen lassen. Im Kindergarten wird es denke ich auch so gehandhabt. Sie werden ermutigt, selbst eine Lösung für das jeweilige Problem zu finden.

    Man sollte halt von 4/5 jährigen nicht erwarten, dass sie alles alleine lösen können. Ihnen aber definitiv die Möglichkeit zur Lösung geben, bevor man verfrüht eingreift.
    Je mehr man ihnen abnimmt, (Stichwort Curling-Eltern) desto weniger krisenfest werden sie als junge Erwachsene.
  • @kea bin 1:1 bei dir
  • keakea

    Posts: 1,482

    @soso ich finde es im Gegenteil tendenziell sogar gut wenn die Kinder mal von wem anderen hören dass ihr Verhalten nicht ok ist. Es ist auch wunderbar effektiv.

    Also es ist nicht so dass ich die Kinder am
    Spielplatz sich selbst überlasse oder sie von wem anderen erziehen lasse, aber wenn mal eines sich blöd verhält am Spielplatz und ich seh’s nicht (kann vorkommen bei drei Kindern), wünsche ich mir sogar dass ein anderer Erwachsener korrigierend eingreift! Sie sollen ruhig sehen dass nicht nur die Mama das sagt sondern andere Leute das auch so sehen!

    @cassi wenn sie mal anfangen zu streiten hier dann müsst ich wirklich dauernd eingreifen. Schön dass deine Kinder das nicht machen. Wie machst du das?
  • CassiCassi

    Posts: 2,119

    Ich glaube, wir reden ein bisschen aneinander vorbei, @kea 🤔 Natürlich streiten meine Kinder auch. Und reden Unsinn. Das ist aber doch gar nicht das Thema 🤷🏼‍♀️

    Ich rede z.B. von:
    - Hauen
    - Schreien
    - Beschimpfen
    - andere ausgrenzen
    - Sachen zerstören
    - Hänseln
    - jemand anderem den Weg versperren/gegen seinen Willen festhalten
    - Verhalten, bei dem der (schwächere) Konfliktpartner definitiv leidet und das auch deutlich signalisiert (weint, traurig ist, sich zurückzieht etc.)

    Sowas wird von mir in keinster Weise toleriert (auch nicht bei anderen Kindern), weil ich solches Verhalten schlicht als asozial empfinde.
    Da greife ich ein und lasse die Kinder das nicht selbst regeln. Weil es mMn in dieser Altersgruppe, der meine Kinder angehören (4 bis 7), (noch) nicht funktioniert.

    Bei einer Gruppe Zehnjähriger sieht das natürlich anders aus. Die sollten aber auch schon gelernt haben, dass man sowas nicht macht und nicht zu tolerieren ist.

    Plänkeleien von Kindern a la Du bist blöd!“, „Nein Du bist blöder!“, „Ich mag Dich nicht mehr!“ etc. fallen da jetzt nicht drunter. Obwohl ich meinen Kindern dann schon auch sag, sie sollen damit aufhören, weil mir das auf den Keks geht 😅
  • NastyNasty

    Posts: 9,005

    Meine Jungs sind ja beide 4.
    Sie handhaben das recht ähnlich. Daheim wird schon mal geschubst oder mit Kraft agiert. Raffi ist generell der Stärkere, sowohl verbal als auch körperlich, aber auch Sebastian lässt sich nix gefallen. Ich geh nur dazwischen wenn ich merk es wird zu viel weh getan.
    Raffael lernt so das es schwächere gibt und Sebastian das er sich auch "schwach" wehren kann.

    Aaaber ! Sie machen das beide nur daheim. Gegen fremde/Freunde wird nie körperlich agiert. Sie wissen das man das nicht macht.
    Raffael spricht dann oft für Sebastian, weil man ihn schlecht versteht. Draussen halten sie dann sehr zusammen. Also ein bisschen Geschwistervorteil.
  • sosososo

    Posts: 376

    edited 16. April, 16:03
    kea wrote: »
    @soso ich finde es im Gegenteil tendenziell sogar gut wenn die Kinder mal von wem anderen hören dass ihr Verhalten nicht ok ist. Es ist auch wunderbar effektiv.

    Stimmt, das kann durchaus effektiv sein.

    Aber ich würde es trotzdem nicht von wildfremden Personen wollen. Man weiß ja auch nie mit welchen Worten, oder wie streng etc. die hier argumentieren oder schimpfen. Vor allem wenn es um deren eigenes Kind geht.

    Wie gesagt, im Freundeskreis oder unter Bekannten für mich voll ok. Da seh ich es ähnlich wie du.

    Wie sehen das die anderen? Das würde mich interessieren 🤔 Schimpft ihr auch mal mit fremden Kindern am Spielplatz oder würdet ihr wollen, dass andere Eltern euer Kind zurechtweisen?
  • NastyNasty

    Posts: 9,005

    @soso ich mag es nicht. Kommt aber auch kaum vor, weil sich meine da zu benehmen wissen und falls nicht komm ich den Fremden zuvor und greif selbst ein.
    Hock zwar nicht immer daneben, aber doch so das ichs mitkriegen würde.
    Wenn meine Schwester oder Schwimu zurecht weisen, ist es was ganz anderes.

    Ich weise aber sehr wohl fremde Kinder zurecht wenn sie mit Sand schmeißen oder Janin was wegnehmen und es lustig finden das sie nicht nachlaufen kann. Da werd ich nämlich echt sehr sauer. War ein Lernprozess für mich sie da nicht überzubehüten oder zu agressiv zu reagieren. Die Kinder wissen es einfach nicht besser, weil sie nicht gelernt haben wie man sich da richtig verhält.
    Verbal macht sie es eh selbst aus, aber wenn die anderen einfach weglaufen eben nicht möglich.
  • CassiCassi

    Posts: 2,119

    @soso ich hab einmal richtig geschimpft. Als drei Buben (Alter ca. 3./4. Klasse VS) im Schwimmbad im Becken auf meine vierjährige Tochter draufgehüpft sind. Sie ist gerutscht und die zu dritt viel zu schnell hintennach alle drei auf sie drauf. Da hab ich sehr wohl gefragt, ob sie nicht ganz gescheit sind und dass sie gefälligst aufpassen sollen.

    Ansonsten schrei ich fremde Kinder natürlich nicht zusammen, aber ich sag ihnen schon: „Hey, das ist nicht schön, was Du gerade machst, bitte höre damit auf, Du siehst doch, mein Kind mag das nicht“ So in die Richtung halt.
  • Christina91Christina91

    Posts: 1,712

    edited 16. April, 16:44
    Also richtig schimpfen tu ich nicht mit anderen Kindern aber ich sag zb schon sowas wie "bitte hör auf zum Sand schießen, man schießt nicht auf andere Kinder"
    Oder heute hatten wir die Situation das ein Kind auf einem spielgerät gesessen ist und nicht damit gespielt hat einfach damit meine nicht damit spielen können. Nachdem meine Kinder schon zu ihr sagten ob sie bitte runter gehen kann und das sie auch mal wollen aber das Kind nicht reagiert hat, habe ich dann auch zu dem Kind was gesagt weil meine Kinder nicht weiter wussten. Aber eben auch nicht geschimpft.

    Ich möchte selbst auch das wenn ich es nicht sehe, das andere Erwachsene mit meinen Kindern reden - richtig schimpfen würd ich aber eher nicht OK finden bei Fremden.
  • itchifyitchify

    Posts: 2,478

    @kea ich glaube das ist auch ein Missverständnis. Ich bin nicht so der Helikoptertyp. Wenn ich am Spielplatz bin tratsch ich oft und es ist für mich ok wenn die Kinder am anderen Ende oder hinter den Büschen spielen. Ob da blöde Bemerkungen fallen oder mal geschubst wird krieg ich nicht mit. Aber in dem Beispiel mit dem Zerstören von den Sandbauwerken kriegen es die Mütter ja mit. Und ich finde wenn man da als Erwachsener daneben steht und nichts sagt wirkt es für das Kind als ob das ok wäre.
  • keakea

    Posts: 1,482

    @cassi ja da haben wir wirklich aneinander vorbei geredet. Die Beispiele die du anführst sind für mich „eh klar“ dass ein Erwachsener da eingreift. Ich dachte du machst das bei „du bist blöd“ ebenso.

    Ich hab einmal mit einem fremden Kind am Spielplatz geschimpft, das war ein ca zehnjähriger, der hat meine Kinder (damals 3 und 5 oder so) beide von der Schaukel runtergestoßen. Nicht weil er schaukeln wollte sondern er ist einfach vorbei gegangen und hat sie runter gestoßen. Komplett aus dem nichts raus. Bei einem anderen Kind hat er das dann auch gemacht. Da hab ich zuerst geschaut ob ich seine Eltern seh aber der war allein da. Dann hab ich ihn gefragt ob er deppert is (anders formuliert halt…) und ihn weggestampert.

    Normal würde ich das nicht machen sondern zu den Eltern gehen und ihnen sagen sie sollen ihr Kind stoppen.
  • CassiCassi

    Posts: 2,119

    Ok, da haben wir uns dann echt missverstanden, @kea 🙂
  • @soso wieso gleich schimpfen? würde ich nicht mit fremden Kindern, außer sie sind schon so alt und verhalten sich vollkommen inakzeptabel - sondern einfach nett, aber bestimmt darauf hinweisen/erklären, warum ein Verhalten gerade nicht ok ist in dem Zusammenhang.

    Ja, Kinder können viel untereinander ausmachen, aber es ist ein Unterschied, ob sie das „gut“ machen oder „falsch“, indem sie zB ihre Überlegenheit, Stärke übermäßig ausnutzen. Dann finde ich es wichtig, dass man das ihnen sagt. Sie sollen ja auch lernen Konflikte fair zu lösen und nicht indem sie anderen weh tun oder gemein sind.

    Mein Sohn ist 17 Monate und versucht mich ab und zu zu beißen. Er probiert, habe aber nicht das Gefühl er macht das böswillig. Ich erkläre ihm immer, dass er das nicht tun darf und er mir weh tut. Noch ist ihm das nicht wirklich bewusst. Ich sage es ihm schon, wenn ich merke, er will es versuchen.

    Letztens hat mir in der Krippe eine Dreijährige erzählt, dass er sie gebissen hat (da ist die Gruppe noch gemischt). Ich habe ihr erklärt, dass er das gerade auch bei mir versucht, sie ihm ruhig sagen kann, dass das weh tut. Er es aber auch nicht mit Absicht macht und zu jung ist/noch nicht so versteht, dass es weh tut…

    Fand jetzt nicht, dass das Petzen ist. Habe auch meinen Sohn gefragt - was du hast sie gebissen? Das sollst du aber nicht machen, das tut weh..
  • Mir tönte grad „Ich bin nieee wieder deine Schwester!“ um die Ohren. 😂😂
  • Ich revidiere,… keine 5 min später… und wer ist deine Lieblingsschwester?🙈😂
  • CaudalieCaudalie

    Posts: 1,404

    @schnoggele musste grad so lachen über deine Schilderung. 🤣🤣 Da meine Kleine Einzelkind ist, bekommen es meist mein Mann oder ich ab: "... dann spiel ich noe wieder mit dir!" - und ich denk mir dann immer: "ja, bitte! Dann muss ich nie wieder dasselbe Rollenspiel mit dir spielen!"

    Es ist allerdings immer nur von kurzer Dauer 😝😝😝
  • VajuVaju

    Posts: 146

    @soso schimpfen so richtig mit anderen Kindern ist mir (glaub ich) noch nicht passiert. Jmd sagen "das tut weh" oder "das stört mein Kind" Tu ich schon. Reicht ja eigentlich meist.
    Generell empfinde ich es als den richtigeren Weg, das mit dem jeweiligen Kind selbst zu besprechen.
    Kinder sollen irgendwann kompetent genug sein ihre Kriesen und Konflikte alleine zu lösen. Also empfinde ich das umgekehrt eigentlich auch als eigenartig, wenn ich da dann zu einer Mama am Spielplatz geh und sag "dein Kind ärgert grad mein Kind". Da sag ich das lieber direkt dem Kind. Wenn man da zur Mama geht, dann klingt das gleich nach mega Problem und riesiger Kritik.

    AUSSERDEM unterhalten wir Mütter (und Väter) uns ja auch am Spielplatz. Nicht jeder kriegt alles gleich mit und oft ist es nicht "der Rede wert" da den Elternteil dazu zu holen. Klingt ev für einige hier eigenart, aber ich empfinde es auch als nicht notwendig eine plaudernde Mama gleich zu unterbrechen, nur weil das Kind meinem was weggenommen hat. Ist das verständlich?
    Und um ehrlich zu sein - so erhoffe ich mir das auch von den anderen.
    Wenn da ein Erwachsener zu mir kommt und sagt "dein Kind stört meines, weil..." dann empfinde ich das auch als unauthentisch, wenn ich dann da vermittle. Oft sieht man die Situation gar nicht selbst bzw war nicht dabei oder ev ist man sogar nicht derselben Meinung. Dann bitte selbst mit meinem Kind sprechen...
    Anders natürlich, wenn es ein "andauerndes" Problem ist, dass nicht lösbar ist ohne Eltern. Bevor meine Kinder von jmd geschimpft werden, dann bitte doch zu mir!


  • VajuVaju

    Posts: 146

    Ich versuche meine Kinder - hört man eh raus - sehr viel am Spielplatz selbst regeln zu lassen und ermutige sie dazu auch.
    Mein Mittlerer geht da eigentlich LEIDER sehr wenig aus sich selbst raus. Er kommt dann zu mir - und das ist OK. Ich würde es nie als petzen empfinden, wenn er kommt und sagt "der hat gesagt ich bin blöd" Warum? Er ist da sehr sensibel, weil auch sein großer Bruder sowas oft zu ihm sagt. DAs macht ihn klein und ich spüre, er braucht mich und meine Meinung in solchen Momenten dann. Ich sag dann, er kann erwidern, dass das nicht stimmt, er kann sich das auch einfach nur denken und das Kind ignorieren oder aber er kommt zu mir und ich baue ihn wieder auf. Ich versuche ihn aufzuzeigen, wie er mit einer solchen Situation für sich (die Aussage des Kindes ist nicht mehr revidierbar) umgehen kann. Meine Hoffnung ist, dass er irgendwann an Selbstbewusstsein gewinnt und sowas besser an ihn abprallt.
    Ich würde nicht wollen, dass er das für sich behält, weil ich glaube, dass das sehr viel in ihm kaputt macht.

    Und man hört das ja hier im Thread allgemein - Menschen sind verschieden, das lernen die Kinder am Spielplatz. Nicht nur die Kinder, auch die Eltern. Nicht jedes Problem kann man lösen, aber die Kinder nach dem Konflikt stärken empfinde ich als wichtig!
  • VajuVaju

    Posts: 146

    Letztes Mal hat übrigens ein Kind gemeint "dein Kind hat mit einem Stein nach mir geworfen" Da hab ich ihn gleich "zur Rede" gestellt. Meine zwei spielen da immer in einer Gruppe von Freunden. Und die meinten dann gesammelt "aber die haben mit Steinen nach uns geworfen und sind lachend davon gelaufen"
    Was hab ich gemacht? zuerst mal meinen und den Freunden gesagt, dass Steine werfen nix ist, was man unter sich selbst ausmacht. Sofort zu einem Erwachsenen wenn das passiert. Nicht zurück werfen...

    Danach bin ich in der Situation geblieben und war sehr sehr aufmerksam, immer wenn die zwei "Gruppen" aufeinander zu sind. Steine werfen ist gefährlich.
    Gab auch von meiner Seite einen durchdringenden Blickkontakt mit den anderen Kindern und die haben sich dann sehr gut entfernt....
    Zu den Eltern gehen, ich hab kurz überlegt... hab für mich aber befunden, dass das wenig bringt. Ich kannte die Eltern, die denken, dass ihre Kinder die allertollsten sind, die nie einen Fehler machen. War mir zu blöd.
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